Acanthurus leucosternon Weißkehl-Doktorfisch
Acanthurus leucosternon Weißkehl-Doktorfisch

Acanthurus leucosternon - Weißkehl-Doktorfisch

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Der Weißkehl-Doktorfisch (Acanthurus leucosternon) ist ein ausdauernder Schwimmer aus der Gattung Acanthurus, der in der Natur oft in Gruppen über das Riff zieht. Er passt in Riffaquarien ab 1.500 Litern mit viel freiem Schwimmraum, kräftiger Strömung und täglich pflanzlicher Kost. Diese Art ist besonders empfindlich – in unserer Praxis gehört eine leistungsstarke UV-C-Anlage mit ca. 20 Watt pro 100 Liter dazu.

PunkCorals-Hinweis: Braucht viel Schwimmraum, kräftige Strömung und täglich pflanzliche Kost. UV-C ca. 20 W pro 100 l, Aquarium ab 1.500 l.

Haltungsprofil

Herkunft

  • Herkunft: Ostafrika, Malediven, Sri Lanka, Andamanensee, Westindonesien und Weihnachtsinsel
  • Herkunftsart: Wildfang

Haltung & Aquarienanforderungen

  • Endgröße: 54 cm
  • Empfohlene Aquariengröße: 1500 l
  • Empfohlene Aquarienlänge: 200 cm
  • Schwimmaktivität: hoch (Dauerschwimmer)
  • Wachstum: mittel
  • Lebenserwartung: 10+ Jahre
  • Temperatur: 24–27 °C
  • Salinität: 33–35 PSU
  • Habitat: auf flachen Riffdächern und an oberen Außenriffhängen klarer Küsten- und Inselriffe
  • Tiefenbereich: 0–25 m

Verhalten & Vergesellschaftung

  • Aggressivität: mittel
  • Dominanz: extrem
  • Innerartliche Haltung: Einzelhaltung und Gruppenhaltung möglich
  • Gruppenhaltung: Einzeln; Gruppe derselben Art nur in sehr großen Aquarien
  • Vergesellschaftung: Riffgeeignet. Mit anderen Doktorfischen nur aus verschiedenen Gattungen und am besten gleichzeitig einsetzen.
  • Aggressionsauslöser: Artgenossen und ähnliche oder konkurrierende Doktorfische; Neubesatz kann Aggression verstärken.

Ernährung

  • Natürliche Ernährungsstrategie: feine Algen und Algenrasen
  • Fütterung im Aquarium: Algenblätter (Nori), Spirulina-Futter, Mysis, Artemia und täglich
  • Algenfraß: junger Algenaufwuchs und kurze Fadenalgen
  • Kugelalgen: nein
  • Zooplankton: gering
  • Substrat-/Mineralaufnahme: nicht bekannt

Eingewöhnung & Gesundheit

  • Eingewöhnung: UV-C ca. 20 W pro 100 l; viel Schwimmraum und Strömung
  • Haltbarkeit nach Eingewöhnung: gut
  • Parasitenempfindlichkeit: sehr hoch
  • Cryptocaryon: sehr hoch
  • Oodinium / Amyloodinium: sehr hoch
  • UVC-Empfehlung: 15 W/100 l
  • Besondere Gesundheitsrisiken: Sehr hohe Haut- und Parasitenempfindlichkeit; Import- und Eingewöhnungsphase besonders kritisch.

Besonderheiten & Sicherheit

  • Farb- und Geschlechtsmerkmale: Kein belastbarer auffälliger Geschlechtsdimorphismus hinterlegt; Farb- und Geschlechtsmerkmale werden literaturgestützt weiter geprüft.
  • Besondere Merkmale: Sehr aktiver, stark schwimmender Acanthurus mit auffälliger blau-weiß-gelber Färbung.
  • Gefahrenhinweis: Scharfer Schwanzstielstachel; Verletzungsgefahr beim Fang und Handling.

Recht & Artenschutz

  • Rechtsstatus Deutschland: frei
  • CITES / Artenschutz: IUCN Least Concern; kein besonderer CITES-Status im geprüften Datensatz.

Besonderheiten und Verhalten

Die Art lebt monogam und tritt einzeln oder in großen Fressgruppen auf. Sehr aktiver, stark schwimmender Acanthurus mit auffälliger blau-weiß-gelber Färbung. Doktorfische der Gattung Acanthurus sind ausdauernde Schwimmer, die in der Natur oft in Gruppen über das Riff ziehen. In der Natur wird die Art bis ca. 54 cm groß, im Aquarium bleibt sie meist bei 20–25 cm. Die Lebenserwartung liegt bei 10+ Jahren.

Ernährung im Aquarium

In der Natur frisst der Weißkehl-Doktorfisch feine verstreute Algen und Algenrasen aus Spalten. Füttere täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia. Im Aquarium weidet er auch jungen Algenaufwuchs und kurze Fadenalgen ab.

Sozialverhalten und Vergesellschaftung

Den Weißkehl-Doktorfisch hältst du in der Regel einzeln; eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich. Aus unserer Praxis: Mehrere Doktorfische lassen sich zusammen halten, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören – setze sie am besten gleichzeitig ein. Das Aggressionspotenzial stufen wir als mittel ein. Auslöser für Aggression: Artgenossen und ähnliche oder konkurrierende Doktorfische; Neubesatz kann Aggression verstärken. Passende Partner aus anderen Gattungen findest du in der Übersicht alle weiteren Doktorfische im Vergleich.

Aquarium und Einrichtung

Doktorfische brauchen viel freien Schwimmraum und kräftige Strömung. Für den Weißkehl-Doktorfisch empfehlen wir ein Aquarium ab 1.500 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge. Die Wassertemperatur sollte bei 24–27 °C liegen.

Eingewöhnung und Gesundheit

Doktorfische brauchen in unserer Praxis eine leistungsstarke UV-C-Anlage. Diese Art ist besonders empfindlich – wir empfehlen ca. 20 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser. Sehr hohe Haut- und Parasitenempfindlichkeit; Import- und Eingewöhnungsphase besonders kritisch. Die Haltbarkeit nach der Eingewöhnung stufen wir als gut ein.

Riffverträglichkeit

Doktorfische gelten als riffgeeignet; Korallen werden in der Regel nicht gefressen. Zu Wirbellosen wie Garnelen, Schnecken, Muscheln und Röhrenwürmern liegen uns keine Hinweise auf Probleme vor.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Der Weißkehl-Doktorfisch lebt auf flachen Riffdächern und an oberen Außenriffhängen klarer Küsten- und Inselriffe. Verbreitungsgebiet: Ostafrika, Malediven, Sri Lanka, Andamanensee, Westindonesien, Weihnachtsinsel. FishBase gibt eine Tiefenverbreitung von 0–25 m an. IUCN Least Concern; kein besonderer CITES-Status im geprüften Datensatz. Unsere Tiere sind Wildfänge.

Informationen zum angebotenen Tier

Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.

Versand und Beratung

Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Weißkehl-Doktorfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.

Häufige Fragen

Wie groß muss das Aquarium für den Weißkehl-Doktorfisch sein?

Ab 1.500 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge, mit viel freiem Schwimmraum und kräftiger Strömung.

Kann ich den Weißkehl-Doktorfisch mit anderen Doktorfischen halten?

Ja, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören und möglichst gleichzeitig eingesetzt werden. Eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich.

Was frisst der Weißkehl-Doktorfisch im Aquarium?

Täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.

Brauche ich einen UV-C-Klärer?

In unserer Praxis ja – wir empfehlen ca. 20 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser, weil diese Art besonders empfindlich ist.

Wie groß wird der Weißkehl-Doktorfisch im Aquarium?

In der Natur bis ca. 54 cm, im Aquarium meist 20–25 cm.

Quellen

FishBase (Froese & Pauly): Acanthurus leucosternon · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.

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