Der LSD-Mandarinfisch (Synchiropus picturatus) ist ein farbenprächtiger, friedlicher Leierfisch mit bis zu 7 cm Endgröße. Er passt zu Aquarianern mit einem gut eingefahrenen Becken ab 300 Litern, in dem genügend Mikrofauna lebt. Das größte Risiko ist ein zu junges Aquarium, in dem er nicht genug Copepoden und Flohkrebse findet.
PunkCorals-Hinweis: Paarweise oder als Gruppe, 2 Männchen + 4 Weibchen ab 500 l. Braucht ein gut eingefahrenes Aquarium ab 300 l mit viel Mikrofauna.
Besonderheiten und Verhalten
Laut FishBase lebt er versteckt in kleinen, lockeren Gruppen und frisst kleine bodenlebende Wirbellose. Wie alle Leierfische schwimmt er kaum, sondern hüpft kurze Strecken über den Boden und sucht dabei Steine und Bodengrund nach Kleinsttieren ab.
Ernährung im Aquarium
Leierfische brauchen ein gut eingefahrenes Aquarium ab 300 Litern mit viel Mikrofauna – also Kleinsttieren wie Copepoden und Flohkrebsen, die sie von Steinen und aus dem Bodengrund picken. Feines Frostfutter wird meist ebenfalls angenommen, die Grundlage bleibt aber die Mikrofauna im Becken. Welche Futtersorten zusätzlich angenommen werden, ist je nach Art verschieden.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Halte ihn paarweise oder als Gruppe. In größeren Becken ab 500 Litern kannst du auch zwei Männchen mit vier Weibchen pflegen; in kleineren Becken nur ein Männchen, denn Männchen sind untereinander territorial. Gegenüber anderen Fischen ist er friedlich.
Aquarium und Einrichtung
Biete Sand- oder Kiesboden zum Absuchen und Lebendgestein mit Versteckmöglichkeiten. Leierfische schwimmen kaum, sondern hüpfen kurze Strecken über den Boden. Das Becken muss gut eingefahren sein, damit sich genügend Mikrofauna aufbauen kann – in einem frisch eingerichteten Aquarium fehlt ihm die Nahrungsgrundlage.
Eingewöhnung und Gesundheit
Entscheidend nach dem Einsetzen ist die Futterversorgung: Beobachte, ob er auf Steinen und im Bodengrund fündig wird und ob er feines Frostfutter annimmt. Ein gut eingefahrenes Becken mit viel Mikrofauna ist dafür die wichtigste Voraussetzung.
Riffverträglichkeit
Korallen werden von Leierfischen nicht beachtet – sie picken Kleinsttiere von Steinen und aus dem Bodengrund. Für Wirbellose wie Garnelen, Schnecken, Muscheln oder Röhrenwürmer stellen sie nach unserer Erfahrung keine Gefahr dar; nur die Mikrofauna (Copepoden, Flohkrebse) wird abgeweidet.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der LSD-Mandarinfisch lebt auf Sandböden flacher, geschützter Riffe und versteckt sich im Geröll unter lebenden Korallen, in 0–20 m Tiefe. Sein Verbreitungsgebiet umfasst die Philippinen, Ostindonesien und Nordwestaustralien. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere in der Regel Flocken- und Granulatfutter – der LSD-Mandarinfisch ist aber ein Nahrungsspezialist, bei ihm zählt, dass er Mikrofauna aus dem Becken und feines Frostfutter zuverlässig annimmt. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der LSD-Mandarinfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Kann ich einen Leierfisch in ein neues Aquarium setzen?
Nein. Leierfische brauchen ein gut eingefahrenes Becken ab 300 Litern, in dem sich bereits viel Mikrofauna wie Copepoden und Flohkrebse angesiedelt hat.
Frisst er auch Frostfutter?
Feines Frostfutter wird meist ebenfalls angenommen. Die Grundlage der Ernährung bleibt aber die Mikrofauna im Aquarium.
Kann ich zwei Männchen zusammen halten?
Nur in großen Becken ab 500 Litern, dann als Gruppe mit zwei Männchen und vier Weibchen. In kleineren Aquarien hältst du nur ein Männchen, da Männchen untereinander territorial sind.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Synchiropus picturatus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.