Besonderheiten und Verhalten
Laut FishBase lebt er meist in kleinen, lockeren Gruppen und frisst kleine bodenlebende Wirbellose. Wie alle Leierfische schwimmt er kaum, sondern hüpft kurze Strecken über den Boden und sucht dabei Steine und Bodengrund nach Kleinsttieren ab.
Ernährung im Aquarium
Leierfische brauchen ein gut eingefahrenes Aquarium ab 300 Litern mit viel Mikrofauna – also Kleinsttieren wie Copepoden und Flohkrebsen, die sie von Steinen und aus dem Bodengrund picken. Feines Frostfutter wird meist ebenfalls angenommen, die Grundlage bleibt aber die Mikrofauna im Becken. Welche Futtersorten zusätzlich angenommen werden, ist je nach Art verschieden.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Halte ihn paarweise oder als Gruppe. In größeren Becken ab 500 Litern kannst du auch zwei Männchen mit vier Weibchen pflegen; in kleineren Becken nur ein Männchen, denn Männchen sind untereinander territorial. Gegenüber anderen Fischen ist er friedlich.
Aquarium und Einrichtung
Biete Sand- oder Kiesboden zum Absuchen und Lebendgestein mit Versteckmöglichkeiten. Leierfische schwimmen kaum, sondern hüpfen kurze Strecken über den Boden. Das Becken muss gut eingefahren sein, damit sich genügend Mikrofauna aufbauen kann – in einem frisch eingerichteten Aquarium fehlt ihm die Nahrungsgrundlage.
Eingewöhnung und Gesundheit
Der Augenfleck-Mandarinfisch frisst in unserer Praxis sehr gut und nimmt feines Frostfutter meist bereitwillig an. Trotzdem gilt: Beobachte nach dem Einsetzen, ob er auf Steinen und im Bodengrund fündig wird – ein gut eingefahrenes Becken mit viel Mikrofauna bleibt die wichtigste Voraussetzung.
Riffverträglichkeit
Korallen werden von Leierfischen nicht beachtet – sie picken Kleinsttiere von Steinen und aus dem Bodengrund. Für Wirbellose wie Garnelen, Schnecken, Muscheln oder Röhrenwürmer stellen sie nach unserer Erfahrung keine Gefahr dar; nur die Mikrofauna (Copepoden, Flohkrebse) wird abgeweidet.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Augenfleck-Mandarinfisch lebt auf Sandflächen in Lagunen und an Außenriffen sowie in geschützten Felsriffen, auch in Geröll, Algenrasen und Gezeitentümpeln, in 1–30 m Tiefe. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Japan, Indonesien, Australien und die Pitcairn-Inseln. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere in der Regel Flocken- und Granulatfutter – der Augenfleck-Mandarinfisch ist aber ein Nahrungsspezialist, bei ihm zählt, dass er Mikrofauna aus dem Becken und feines Frostfutter zuverlässig annimmt. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Augenfleck-Mandarinfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Kann ich einen Leierfisch in ein neues Aquarium setzen?
Nein. Leierfische brauchen ein gut eingefahrenes Becken ab 300 Litern, in dem sich bereits viel Mikrofauna wie Copepoden und Flohkrebse angesiedelt hat.
Frisst er auch Frostfutter?
Feines Frostfutter wird meist ebenfalls angenommen. Die Grundlage der Ernährung bleibt aber die Mikrofauna im Aquarium.
Kann ich zwei Männchen zusammen halten?
Nur in großen Becken ab 500 Litern, dann als Gruppe mit zwei Männchen und vier Weibchen. In kleineren Aquarien hältst du nur ein Männchen, da Männchen untereinander territorial sind.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Synchiropus ocellatus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.