Wissenschaftlicher Name: Rhinomuraena quaesita
Umgangssprachlicher Name: Nasenmuräne
- Herkunft: Ostafrika, Südjapan, Marianen, Neukaledonien, Französisch-Polynesien
- Herkunftsart: Wildfang
- Endgröße: bis ca. 130 cm
- Aquariumgröße: ab 700 l
- Temperatur: 24–27 °C
- Haltung: einzeln oder paarweise
- Charakter: versteckt lebend
- Futter: Futtergarnelen, Muschelfleisch, kleine Fische
- Abdeckung: Pflicht, ausbruchsicher
Haltungsbeschreibung
Die Nasenmuräne (Rhinomuraena quaesita) lebt in Lagunen und an seewärtigen Riffen, meist versteckt in Sand oder Geröll. Verbreitungsgebiet: Ostafrika, Südjapan, Marianen, Neukaledonien, Französisch-Polynesien. Laut FishBase frisst sie kleine Fische; sie ist die einzige Muräne mit einem auffälligen Farb- und Geschlechtswechsel.
Das Aquarium muss ausbruchsicher abgedeckt sein – auch Abläufe und kleinste Lücken. Muränen finden bei der Futtersuche jedes Loch, um aus dem Aquarium zu entkommen.
Trotz ihrer Länge brauchen Muränen in unserer Praxis nicht viel Platz: Sie liegen meist in ihrer Höhle und sind fast nur unterwegs, wenn sie Hunger haben.
Die Nasenmuräne färbt sich im Laufe ihres Lebens um: Jungtiere sind schwarz, später blau mit gelber Rückenflosse und am Ende fast ganz gelb. Sie lebt versteckt – der Riffaufbau sollte gut strukturiert sein. Als Futter eignen sich Futtergarnelen, Muschelfleisch und kleine Fische; kleine Fische im Becken können zur Beute werden.
Haltungsprofil
Ausbruchsicher abdecken. Aquarium ab 700 l.
Herkunft
- Herkunft: Ostafrika, Südjapan, Marianen, Neukaledonien und Französisch-Polynesien
- Herkunftsart: Wildfang
Haltung & Aquarienanforderungen
- Endgröße: 130 cm
- Empfohlene Aquariengröße: 700 l
- Empfohlene Aquarienlänge: 150 cm
- Schwimmaktivität: gering
- Temperatur: 24–27 °C
- Habitat: in Lagunen und an seewärtigen Riffen, meist versteckt in Sand oder Geröll
- Tiefenbereich: 1–67 m
Verhalten & Vergesellschaftung
- Aggressivität: mittel
- Innerartliche Haltung: Einzelhaltung und Paarhaltung
- Gruppenhaltung: Einzeln oder paarweise
- Vergesellschaftung: Ausbruchsicher abdecken; kleine Fische können zur Beute werden.
Ernährung
- Natürliche Ernährungsstrategie: kleine Fische
- Fütterung im Aquarium: Futtergarnelen, Muschelfleisch und kleine Fische
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei