Montipora

Montipora Flaming Phönix Frag

Normaler Preis€49,00
/
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
  • Sichere Bezahlung & Transport
✓ Auf Lager – Lieferzeit: 1–2 Werktage

Unsere Meerwasserfische werden sorgfältig und dem Tier entsprechend für den Lebendtiertransport verpackt. Der Versand erfolgt mit GO! Express und nach Terminabsprache. Ein Wunschtermin ist möglich.

Zum Schutz der Tiere berücksichtigen wir bei der Versandplanung die zu erwartenden Wetter- und Temperaturbedingungen. Bei großer Hitze, starker Sonneneinstrahlung oder starkem Frost kann der Versand verschoben werden, wenn ein sicherer Transport aus unserer Sicht nicht gewährleistet werden kann.

Besonders bei einzelnen Tieren und kleinen Sendungen ist eine stabile Transporttemperatur anspruchsvoller. Verpackung, Wassermenge und Versand werden deshalb an das Tier und die zu erwartenden Transportbedingungen angepasst.

Das Wohl des Tieres hat bei der Wahl des Versandtermins Vorrang.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Versandbestimmungen.

Montipora Flaming Phönix Frag ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Es handelt sich um einen Ableger (Frag). Montipora (Montipora sp.) ist eine kleinpolypige Steinkoralle (SPS), die je nach Art als Kruste, als Platte oder mit Ästen wächst; die winzigen Polypen sitzen in der Oberfläche und geben der Koralle eine samtige Struktur. Sie braucht viel Licht, hohe Strömung und nährstoffarmes, vor allem stabiles Wasser und gilt deshalb als anspruchsvoll – für ein eingefahrenes Becken mit konstanten Werten, nicht für den Start. Das größte Risiko sind schwankende KH und zu wenig Licht.

PunkCorals-Hinweis: Montipora ist eine SPS-Koralle und braucht anderes Wasser als unsere LPS: nährstoffarm (Nitrat 0–3 mg/l, Phosphat 0–0,03 mg/l), viel Licht und hohe Strömung. Sie gehört in ein eingefahrenes, stabil laufendes Becken.

Haltung auf einen Blick

Merkmal Angabe
Licht viel (obere Zone, starkes Licht)
Strömung hoch, wechselnd und möglichst nicht nur aus einer Richtung
Platz im Becken obere bis mittlere Zone, mit Platz zum Wachsen
Temperatur 24–27 °C
Nährstoffe nährstoffarm: Nitrat 0–3 (max. 5) mg/l, Phosphat 0–0,03 mg/l, stabil
KH / Calcium 6–8 °dKH / 380–420 mg/l, stabil
Fütterung nicht nötig, lebt über die Zooxanthellen vom Licht
Nesselt kaum – wird eher von Nachbarn verdrängt oder überwächst sie durch Wachstum
Schwierigkeit anspruchsvoll (braucht stabile, nährstoffarme Werte und viel Licht)

Besonderheiten und Wuchs

Montipora ist nach Acropora die artenreichste Steinkorallengattung und entsprechend vielgestaltig: Es gibt Platten und Trichter, Krusten, knollige Formen und verzweigte Äste. Die Polypen sind sehr klein und in das Skelett eingesenkt; die Oberfläche zwischen ihnen ist oft fein warzig oder samtig, was der Koralle ihr typisches Aussehen gibt. Montipora wächst bei guten Bedingungen zügig und überzieht Gestein oder bildet große Platten; Stücke mit andersfarbigen Polypen oder Rand sind im Handel besonders gefragt. Montipora gehört zu den SPS, die auch mit etwas weniger Licht und Stabilität zurechtkommen als Acropora – anspruchsvoll bleibt sie trotzdem.

Licht, Strömung und Platzierung

Montipora braucht viel Licht und gehört in die obere bis mittlere Zone; unter zu wenig Licht wird sie braun und wächst kaum. Die Strömung sollte hoch und wechselnd sein, möglichst nicht nur aus einer Richtung: Sie versorgt die kleinen Polypen mit Sauerstoff und Partikeln und verhindert, dass sich Ablagerungen auf Platten festsetzen. Ein Platz auf festem Gestein mit Raum nach außen passt gut, weil die Koralle mit der Zeit Platte oder Äste deutlich vergrößert. Direkt vor einer Pumpe sollte sie nicht stehen – auch SPS leiden unter einem harten Dauerstrahl.

Wasserwerte und Fütterung

Anders als unsere LPS halten wir SPS nährstoffarm: Nitrat um 0–3 mg/l (bis etwa 5 mg/l), Phosphat um 0–0,03 mg/l. Noch wichtiger als die absolute Höhe ist, dass die Werte nicht schwanken – ein Becken, in dem Nitrat und Phosphat messbar und konstant sind, ist für Montipora besser als eines mit Nullwerten und Ausreißern. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg/l; sprunghafte KH-Änderungen sind bei SPS der häufigste Grund für Gewebeverlust an der Basis oder an den Spitzen. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht.

Vergesellschaftung und Nesselverhalten

Montipora nesselt kaum und ist gegenüber Nachbarn eher die Leidtragende: Kehrtentakel von LPS wie Euphyllia, Favia oder Chalice verätzen das Gewebe, deshalb gehört zu solchen Korallen deutlicher Abstand. Untereinander und zu anderen SPS konkurriert Montipora über das Wachstum – schnell wachsende Platten überwachsen langsamere Nachbarn. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen an den Polypen. Prüfe neue Stücke und die Kolonie regelmäßig auf kleine, gut getarnte Nacktschnecken, die sich auf Montipora spezialisiert haben und Fraßspuren als weiße Stellen hinterlassen.

Eingewöhnung und Pflege

Nach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst tiefer setzen als am Zielplatz; über ein bis zwei Wochen stellst du sie höher, bis sie unter starkem Licht steht. Blasse Farben in den ersten Wochen sind normal und kehren mit stabilen Werten zurück. Ableger sind einfach: Ein Stück Platte oder ein Ast lässt sich mit einer Zange oder Trennscheibe abtrennen und auf einen Ablegerstein kleben; die Bruchstelle wächst bei stabilen Werten schnell zu. Bei Gewebeverlust an der Basis oder weißen Spitzen zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.

Informationen zum angebotenen Tier

Du bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.

Versand und Beratung

Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Montipora zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht eine Montipora?

Nährstoffarm und vor allem stabil: Nitrat um 0–3 mg/l, Phosphat um 0–0,03 mg/l, KH 6–8 °dKH, Calcium 380–420 mg/l. Schwankende KH ist bei SPS der häufigste Grund für Gewebeverlust – lieber einen etwas niedrigeren Wert konstant halten als einen hohen mit Sprüngen.

Wie viel Licht braucht eine Montipora?

Viel. Sie gehört in die obere bis mittlere Zone unter starkes Licht; dort zeigt sie die kräftigsten Farben. Gewöhne sie trotzdem langsam ein – nach dem Transport zuerst tiefer setzen und über ein bis zwei Wochen höher stellen.

Muss ich meine Montipora füttern?

Nein. Sie lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht; die kleinen Polypen nehmen allenfalls feinste Partikel aus dem Wasser. Wichtiger als Futter sind Licht, Strömung und stabile Werte.

Montipora oder Acropora – was ist der Unterschied?

Beide sind kleinpolypige Steinkorallen (SPS) mit ähnlichen Ansprüchen. Montipora hat sehr kleine, in das Skelett eingesenkte Polypen und wächst als Platte, Kruste oder mit Ästen; sie gilt als etwas robuster als Acropora und nesselt kaum.

Quellen

Veron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.

Haltung auf einen Blick

Licht: Mittel
Strömung: Mittel
Platzierung: Mittlerer Bereich
Pflegelevel: Mittel
Haltungseignung: Gut

Ernährung

Zooxanthellen: Zooxanthellat
Ernährungsstrategie: Photosynthese, Planktonfang
Zusatzfütterung: Optional / förderlich

Vernesselung & Abstand

Vernesselung: Gering
Kampftentakel: Keine bekannt
Sicherheitsabstand: 5–10 cm
Kontakt zu anderen Korallen: Kontakt generell vermeiden

Weitere Haltungsinformationen

Empfindlichkeit: Mittel
Fragmentierbarkeit: Sehr gut

Das könnte dir auch gefallen: