Die Indopazifische Tigerschwanz-Seegurke (Holothuria hilla) ist eine Seegurke, die sich durch den Bodengrund frisst und dabei den Sand sauber und locker hält – ein guter Sandreiniger für eingefahrene Becken ab 300 Litern mit großer Sandfläche. Sie bleibt mit bis 25 cm vergleichsweise klein. Größtes Risiko: Verletzte oder sterbende Tiere geben Gift ab, das Fische töten kann.
PunkCorals-Hinweis: Verletzte oder sterbende Seegurken geben Gift ab, das Fische töten kann – in unserer Praxis selten, aber dann heißt es: sofort Wasser wechseln und Aktivkohle einsetzen. Sichere Strömungspumpen und Überlauf.
Besonderheiten und Verhalten
Holothuria hilla wird laut SeaLifeBase bis 25 cm lang, ist nachtaktiv und ernährt sich als Sedimentfresser von organischem Material (Detritus). Viele Seegurken sind nachtaktiv und tagsüber kaum zu sehen.
Ernährung im Aquarium
Die Seegurke frisst Detritus und organisches Material aus dem Sand. Sie braucht dafür eine große Sandfläche in einem eingefahrenen Becken – sonst findet sie zu wenig Nahrung. Ein frisch eingerichtetes Becken mit wenig Sand ist deshalb kein Platz für sie.
Vergesellschaftung
Die Haltung ist einzeln oder in der Gruppe möglich. Nicht mit Fischen oder Krebsen, die an Seegurken fressen – zum Beispiel Kugelfische, Drückerfische und große Krebse. Für friedliche Riffbewohner ist sie selbst ungefährlich, solange sie gesund bleibt.
Aquarium und Einrichtung
Ein eingefahrenes Becken ab 300 Litern mit großer, offener Sandfläche. Sichere Strömungspumpen und Überlauf – Seegurken werden sonst eingesaugt und verletzt, und genau dann wird ihr Gift gefährlich.
Eingewöhnung und Gesundheit
Gewöhne Seegurken langsam und tropfenweise ein: Sie reagieren empfindlich auf Dichteänderungen. Nimm sie nicht an die Luft. Verletzte oder sterbende Tiere geben Gift ab – dann sofort Wasser wechseln und Aktivkohle einsetzen.
Riffverträglichkeit
Korallen und andere Wirbellose lässt die Seegurke in Ruhe; sie arbeitet nur im Sand. Für Fische wird sie erst zum Problem, wenn sie verletzt wird oder stirbt – darum Pumpen sichern und keine Kugelfische, Drückerfische oder großen Krebse dazusetzen.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Holothuria hilla ist im Indopazifik verbreitet. Laut SeaLifeBase lebt sie auf Sandflächen mit Korallenschutt sowie zwischen Felsen und Blöcken, meist tiefer als 10 m. Unsere Tiere stammen aus Ostafrika (Kenia) und sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto zeigt ein Beispieltier der Art. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob die Tigerschwanz-Seegurke zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Muss ich die Seegurke füttern?
Sie ernährt sich von Detritus und organischem Material aus dem Sand. Voraussetzung ist eine große Sandfläche in einem eingefahrenen Becken – sonst findet sie zu wenig Nahrung.
Warum sehe ich meine Seegurke tagsüber nicht?
Viele Seegurken sind nachtaktiv und tagsüber kaum zu sehen. Das ist normal.
Ist die Seegurke giftig?
Verletzte oder sterbende Seegurken geben Gift ab, das Fische töten kann. In unserer Praxis passiert das selten; wenn doch: sofort Wasser wechseln und Aktivkohle einsetzen.
Welche Tiere vertragen sich nicht mit Seegurken?
Kugelfische, Drückerfische und große Krebse fressen an Seegurken. Außerdem müssen Strömungspumpen und Überlauf gesichert sein.
Quellen
SeaLifeBase (Palomares & Pauly): Holothuria hilla · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.