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Naturgemäß oder durch die Art der Probenahme kann eine Wasserprobe durch Schwebstoffe, Luft- und Gasblasen oder durch Sedimente kontaminiert und optisch inhomogen sein. Messungen solcher Probe führen zu verfälschten Messergebnissen auch mit dem Effekt von starken Streuungen im Messergebnis. Letzteres fällt erst auf, wenn man aus einer entnommenen Probe wiederholt Messungen hintereinander durchführt und miteinander vergleicht.
Trübungen müssen nicht unbedingt für jeden 100 % sichtbar sein, um zu stören. Trotzdem können diese kaum sichtbaren optischen Fehler der Probe insbesondere bei niedrigen Konzentrationen des Analyten Messfehler verursachen. Hohe Analyt-Konzentrationen und damit verbundene starke Farbkomplexe, überdecken oftmals sehr niedrige Trübungen, sodass auch diese auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.
In diesen Einzelfällen ist eine Filtration der Wasserprobe vor der eigentlichen Messung, als sogenannte Probenvorbereitung, die erste Wahl.
Die Spritzenvorsatzfilter sind gebrauchsfertig und bestehen aus einem PP-Filtergehäuse inkl. einer speziellen Feinfiltermembran aus regenerierter Cellulose zur Ultra-Reinigung. Diese Filtermembran ermöglicht eine schnelle Partikelfilterung bei kleinen Probevolumen mit maximaler Anwenderfreundlichkeit. Der Spritzenvorsatzfilter kann auch auf Standardspritzen aufgesetzt werden.
Diese Kurzanleitung verdeutlicht die sehr einfache Vorgehensweise der Filtration.