Der Geisterpfeifenfisch (Solenostomus armatus) ist ein sehr kleiner, bis 5,7 cm langer Nahrungsspezialist aus der eigenen Familie der Geisterpfeifenfische. Er ist nur etwas für Spezialisten mit einem ruhigen Artbecken ab 100 Litern. Das größte Risiko ist, dass er in einem unruhigen Becken mit Futterkonkurrenz nicht genug frisst.
PunkCorals-Hinweis: Nur für Spezialisten. Aquarium ab 100 l.
Besonderheiten und Verhalten
Geisterpfeifenfische bilden eine eigene Familie (Solenostomidae) und sind keine echten Seenadeln: Laut FishBase tragen hier die Weibchen die Eier in ihren zu einer Bruttasche umgebildeten Bauchflossen. Die Tiere sind Nahrungsspezialisten und sehr ruhige Schwimmer.
Ernährung im Aquarium
Gefüttert wird mit feinem Lebend- und Frostfutter wie Mysis und Artemia. Nach der Eingewöhnung wird Frostfutter angenommen; Flocken- oder Granulatfutter spielen keine Rolle.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Halte ihn einzeln oder paarweise in einem ruhigen Artbecken. Schnelle oder hektische Mitbewohner sind ungeeignet, weil er beim Fressen zu kurz käme.
Aquarium und Einrichtung
Ein ruhiges Artbecken ab 100 Litern ohne starke Strömung, das auf seine Bedürfnisse eingerichtet ist. In der Natur lebt die Art über Schlammgrund.
Eingewöhnung und Gesundheit
Die Eingewöhnung entscheidet sich über das Futter: Biete anfangs feines Lebendfutter wie Mysis und Artemia an und stelle schrittweise auf Frostfutter um. Beobachte genau, ob er zuverlässig frisst.
Riffverträglichkeit
Korallen und Wirbellose wie Schnecken, Muscheln oder Röhrenwürmer werden nicht angerührt. Gefressen werden Schwebgarnelen und kleine Garnelen – sehr kleine Garnelen können daher als Futter enden, im ruhigen Artbecken spielt das in der Regel keine Rolle.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Geisterpfeifenfisch lebt über Schlammgrund in 0–95 m Tiefe. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Südjapan (Kyushu) und China über Indonesien (Arafurasee) und Australien bis Fidschi. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere in der Regel Flocken- und Granulatfutter – der Geisterpfeifenfisch ist aber ein Nahrungsspezialist, bei ihm zählt, dass er feines Lebend- und Frostfutter wie Mysis und Artemia zuverlässig annimmt. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Geisterpfeifenfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Ist der Geisterpfeifenfisch etwas für Anfänger?
Nein. Geisterpfeifenfische sind Nahrungsspezialisten und etwas für Spezialisten mit einem ruhigen Artbecken.
Was frisst er?
Feines Lebend- und Frostfutter wie Mysis und Artemia. Nach der Eingewöhnung wird Frostfutter angenommen.
Ist er eine Seenadel?
Nein. Geisterpfeifenfische bilden eine eigene Familie (Solenostomidae). Anders als bei Seenadeln tragen hier die Weibchen die Eier aus.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Solenostomus armatus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.