Der Weißtüpfel-Kofferfisch (Ostracion meleagris) ist ein bis 25 cm großer Kofferfisch mit gut unterscheidbaren Geschlechtern, der nur für Spezialisten mit großen, ruhigen Aquarien ab 1.500 Litern infrage kommt. Größtes Risiko: Unter Stress und beim Tod gibt er ein Gift ins Wasser ab, das den gesamten Besatz gefährden kann.
PunkCorals-Hinweis: Nur für Spezialisten: gibt unter Stress Gift ab. Aquarium ab 1.500 l. Nie mit dem Netz fangen, immer mit einem Gefäß.
Haltungsprofil
Herkunft
- Herkunft: Ostafrika, Südjapan, Hawaii, Neukaledonien und Mexiko
- Herkunftsart: Wildfang
Haltung & Aquarienanforderungen
- Endgröße: 25 cm
- Empfohlene Aquariengröße: 1500 l
- Empfohlene Aquarienlänge: 200 cm
- Schwimmaktivität: mittel
- Temperatur: 24–27 °C
- Habitat: in klaren Lagunen und an seewärtigen Riffen von der unteren Brandungszone bis mindestens 30 m Tiefe
- Tiefenbereich: 0–30 m
Verhalten & Vergesellschaftung
- Aggressivität: gering bis mittel
- Innerartliche Haltung: Einzelhaltung
- Gruppenhaltung: Einzeln
- Vergesellschaftung: Nur mit ruhigen Mitbewohnern; gibt unter Stress Gift ab.
Ernährung
- Natürliche Ernährungsstrategie: Seescheiden (Didemnidae), Vielborster, Schwämme, Weichtiere, Ruderfußkrebse und Algen
- Fütterung im Aquarium: Muschelfleisch, Frostfutter, Obst und Algen
Besonderheiten & Sicherheit
- Giftig / verletzungsgefährlich: Ja
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei
Besonderheiten und Verhalten
Kofferfische sind in unserer Praxis nur etwas für Spezialisten. Unter Stress – und wenn sie sterben – geben sie ein Gift ins Wasser ab, das andere Aquarienbewohner gefährden kann. Sie brauchen ein großes, ruhiges Becken ohne hektische Mitbewohner. Fang Kofferfische nie mit dem Netz, sondern immer mit einem Gefäß. Die Geschlechter lassen sich gut unterscheiden: Männchen sind farbenfroher, Weibchen zeigen weiße Tupfen auf braun-olivem Grund. FishBase stuft die Art als giftig ein.
Ernährung im Aquarium
Er frisst gern Schwämme und Muschelfleisch; Obst und Algen werden als Ersatznahrung angenommen, dazu Frostfutter. Laut FishBase frisst er in der Natur Seescheiden, Würmer, Schwämme, Weichtiere, Ruderfußkrebse und Algen.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Einzelhaltung, nur mit ruhigen Mitbewohnern. Hektische Beifische bedeuten Stress – und Stress kann zur Giftabgabe führen.
Aquarium und Einrichtung
Ein großes, ruhiges Becken ab 1.500 Litern und 200 cm Kantenlänge ist Voraussetzung.
Riffverträglichkeit
Korallen: zu Korallen liegen uns keine Angaben vor. Wirbellose: Schwämme, Weichtiere, Würmer und Seescheiden gehören zu seiner Nahrung – Wirbellose im Becken sind daher gefährdet.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Er lebt in klaren Lagunen und an seewärtigen Riffen von der unteren Brandungszone bis mindestens 30 m Tiefe. Verbreitungsgebiet: Ostafrika, Südjapan, Hawaii, Neukaledonien, Mexiko. Unsere Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Weißtüpfel-Kofferfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Warum ist der Weißtüpfel-Kofferfisch nur für Spezialisten?
Weil er unter Stress und beim Sterben ein Gift ins Wasser abgibt, das andere Aquarienbewohner gefährden kann. Er braucht ein großes, ruhiges Becken ohne hektische Mitbewohner.
Wie unterscheide ich Männchen und Weibchen?
Männchen sind farbenfroher, Weibchen zeigen weiße Tupfen auf braun-olivem Grund.
Wie fange ich ihn um?
Nie mit dem Netz, sondern immer mit einem Gefäß.
Was frisst er?
Gern Schwämme und Muschelfleisch; Obst und Algen werden als Ersatznahrung angenommen.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Ostracion meleagris · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.