Der Masken-Nasendoktorfisch (Naso vlamingii) ist ein sehr groß werdender, schneller Dauerschwimmer, der nur in sehr große Aquarien gehört. Er passt in Riffaquarien ab 2.000 Litern mit viel freiem Schwimmraum, kräftiger Strömung und täglich pflanzlicher Kost. In unserer Praxis gehört eine leistungsstarke UV-C-Anlage mit ca. 10–15 Watt pro 100 Liter dazu.
PunkCorals-Hinweis: Braucht viel Schwimmraum, kräftige Strömung und täglich pflanzliche Kost. UV-C ca. 10–15 W pro 100 l, Aquarium ab 2.000 l.
Besonderheiten und Verhalten
Die Art kann ihre blauen Zeichnungen nach Belieben aufleuchten lassen oder verbergen. Sehr großer, schwimmfreudiger Nasendoktor, der im Gegensatz zu vielen Verwandten überwiegend Zooplankton frisst. Bräunlich mit blauen Punkten und senkrechten Linien; kann die Färbung sehr schnell ändern und zeigt bei Erregung kräftige Blautöne. Männchen entwickeln eine größere Nase und längere Schwanzfilamente. Nasen-Doktorfische werden sehr groß und sind schnelle Dauerschwimmer. In der Natur wird die Art bis ca. 60 cm groß, im Aquarium bleibt sie meist bei 30–35 cm.
Ernährung im Aquarium
In der Natur frisst der Masken-Nasendoktorfisch Zooplankton. Füttere mehrmals täglich Frostfutter wie Mysis, Artemia und Krill und zusätzlich täglich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori).
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Den Masken-Nasendoktorfisch hältst du in der Regel einzeln; eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich. Aus unserer Praxis: Mehrere Doktorfische lassen sich zusammen halten, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören – setze sie am besten gleichzeitig ein. Das Aggressionspotenzial stufen wir als mittel ein. Auslöser für Aggression: Sehr wenig Schwimmraum, andere große Nasendoktoren. Passende Partner aus anderen Gattungen findest du in der Übersicht alle Nasen-Doktorfische im Vergleich.
Aquarium und Einrichtung
Doktorfische brauchen viel freien Schwimmraum und kräftige Strömung. Für den Masken-Nasendoktorfisch empfehlen wir ein Aquarium ab 2.000 Litern mit mindestens 250 cm Kantenlänge. Als schneller Dauerschwimmer gehört er nur in sehr große Aquarien. Die Wassertemperatur sollte bei 24–27 °C liegen.
Eingewöhnung und Gesundheit
Doktorfische brauchen in unserer Praxis eine leistungsstarke UV-C-Anlage – wir empfehlen ca. 10–15 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser. Anfällig für Hautparasiten während Transport und Eingewöhnung.
Riffverträglichkeit
Doktorfische gelten als riffgeeignet; Korallen werden in der Regel nicht gefressen. Zu Wirbellosen wie Garnelen, Schnecken, Muscheln und Röhrenwürmern liegen uns keine Hinweise auf Probleme vor.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Masken-Nasendoktorfisch lebt in tiefen Lagunen und an Außenriffen, wo er tagsüber im freien Wasser vor Steilhängen Schwärme bildet. Verbreitungsgebiet: Ostafrika, Indonesien, Südjapan, Großes Barriereriff, Mikronesien, Galápagos. FishBase gibt eine Tiefenverbreitung von 1–50 m an. IUCN: Least Concern (nicht gefährdet). Nicht CITES-gelistet. Unsere Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Masken-Nasendoktorfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Wie groß muss das Aquarium für den Masken-Nasendoktorfisch sein?
Ab 2.000 Litern mit mindestens 250 cm Kantenlänge, mit viel freiem Schwimmraum und kräftiger Strömung.
Kann ich den Masken-Nasendoktorfisch mit anderen Doktorfischen halten?
Ja, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören und möglichst gleichzeitig eingesetzt werden. Eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich.
Was frisst der Masken-Nasendoktorfisch im Aquarium?
Mehrmals täglich Frostfutter wie Mysis, Artemia und Krill, dazu täglich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori).
Brauche ich einen UV-C-Klärer?
In unserer Praxis ja – wir empfehlen ca. 10–15 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser.
Wie groß wird der Masken-Nasendoktorfisch im Aquarium?
In der Natur bis ca. 60 cm, im Aquarium meist 30–35 cm.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Naso vlamingii · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.