Der Blaukopf-Torpedobarsch (Hoplolatilus starcki) ist ein bis 15,5 cm langer Torpedobarsch, dessen Paare bei Störung blitzschnell kopfüber in ihre Wohnhöhle tauchen. Er eignet sich für erfahrene Aquarianer mit einem ruhigen, dicht abgedeckten Becken ab 1.000 Litern mit viel Sandfläche. Das größte Risiko ist seine Schreckhaftigkeit: Torpedobarsche springen.
PunkCorals-Hinweis: Springt – dicht abdecken; futterfeste Tiere wählen. Aquarium ab 1.000 l.
Besonderheiten und Verhalten
Laut FishBase frisst er Plankton wie Copepoden, pelagische Manteltiere, Fischeier, Staatsquallen und Garnelenlarven; Paare tauchen bei Störung blitzschnell kopfüber in ihre Wohnhöhle. Torpedobarsche sind in unserer Praxis schreckhaft und springen.
Ernährung im Aquarium
Füttere Mysis, Artemia und zerkleinertes Muschel- oder Garnelenfleisch in die Strömung; auf den Boden gesunkenes Futter wird meist nicht mehr beachtet. In der Natur frisst er Zooplankton.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Halte ihn paarweise – in der Natur bilden Torpedobarsche feste Paare. Vergesellschafte ihn nur mit ruhigen Mitbewohnern, denn Torpedobarsche sind in unserer Praxis schreckhaft.
Aquarium und Einrichtung
Torpedobarsche springen. Das Aquarium braucht unbedingt eine dicht schließende Abdeckung. Biete viel freie Sandfläche und ein ruhiges Becken ab 1.000 Litern.
Eingewöhnung und Gesundheit
Die Eingewöhnung ist nicht immer einfach – kaufe möglichst futterfeste Tiere und sprich uns dazu vorher an. Schreckhaftigkeit und Springen sind in der ersten Zeit das größte Risiko; eine dichte Abdeckung ist Pflicht.
Riffverträglichkeit
Korallen werden von Torpedobarschen nicht beachtet. Wirbellose wie Garnelen, Schnecken, Muscheln oder Röhrenwürmer sind nicht gefährdet – gefressen wird Zooplankton bzw. Futter aus der Strömung.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Blaukopf-Torpedobarsch lebt auf Geröll- und Schutthalden steiler Außenriffhänge in 20–105 m Tiefe. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Bali (Indonesien) über die Philippinen, Timor, die Marianen und Mikronesien bis Neukaledonien und Pitcairn. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Blaukopf-Torpedobarsch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Muss das Aquarium abgedeckt sein?
Ja, unbedingt. Torpedobarsche sind schreckhaft und springen. Ohne dicht schließende Abdeckung geht es nicht.
Wie füttere ich Torpedobarsche?
Mysis, Artemia und zerkleinertes Muschel- oder Garnelenfleisch in die Strömung. Futter, das auf den Boden sinkt, wird meist nicht mehr beachtet.
Ist die Eingewöhnung schwierig?
Nicht immer einfach. Kaufe möglichst futterfeste Tiere – wir beraten dich dazu gern vorher.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Hoplolatilus starcki · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.