Der Gelbe Mirakelbarsch (Assessor flavissimus) ist ein kleiner, komplett leuchtend gelber Höhlenbewohner mit bis zu 6 cm Endgröße, der sich gern kopfüber an Höhlendecken aufhält. Als Nachzucht ist er futterfest und sehr friedlich und passt paarweise oder in kleinen Gruppen in ein Aquarium ab 100 Litern mit Höhlen. Das größte Risiko sind große oder aggressive Mitbewohner, gegen die er sich nicht durchsetzen kann.
PunkCorals-Hinweis: Scheu, braucht Höhlen; friedlich. Aquarium ab 100 l.
Besonderheiten und Verhalten
Laut FishBase lebt er in Gruppen in Höhlen, oft kopfüber an der Höhlendecke; das Männchen brütet das Gelege im Maul aus. Die Art ist komplett leuchtend gelb, Männchen sind meist etwas größer. Das Wachstum ist langsam.
Ernährung im Aquarium
Diese Nachzucht ist futterfest und frisst Frost-, Granulat- und Flockenfutter. In der Natur frisst die Art Zooplankton und Kleinkrebse.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Paarweise oder als kleine Gruppe gehalten zeigt er sein natürliches Verhalten am besten; Höhlenkonkurrenz ist kaum ausgeprägt. Er ist sehr friedlich und gehört nicht zu großen oder aggressiven Fischen.
Aquarium und Einrichtung
Mirakelbarsche leben versteckt und brauchen Höhlen, Spalten und Überhänge zum Zurückziehen. Ein Aquarium ab 100 Litern mit entsprechendem Riffaufbau reicht für die kleine Art aus.
Eingewöhnung und Gesundheit
Als Nachzucht ist er gut eingewöhnbar und in der Regel robust; anfangs braucht er Höhlen und Ruhe. Mirakelbarsche sind in unserer Praxis scheu, aber gut haltbar.
Riffverträglichkeit
Der Gelbe Mirakelbarsch ist korallenverträglich. Auch Wirbellose wie Garnelen, Schnecken, Muscheln oder Röhrenwürmer sind bei der kleinen, planktonfressenden Art nicht gefährdet.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Gelbe Mirakelbarsch lebt in Höhlen, Spalten und unter Überhängen am Riff in 5–20 m Tiefe. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst das Great Barrier Reef und Papua-Neuguinea. Laut IUCN gilt die Art als nicht gefährdet (Least Concern) und ist nicht CITES-gelistet. Die angebotenen Tiere stammen aus Nachzucht.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Dieses Tier stammt aus Nachzucht. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Gelbe Mirakelbarsch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Ist der Gelbe Mirakelbarsch friedlich?
Ja, sehr. Deshalb solltest du ihn nicht mit großen oder aggressiven Fischen vergesellschaften.
Was frisst er?
Als Nachzucht ist er futterfest und frisst Frost-, Granulat- und Flockenfutter.
Kann ich mehrere halten?
Ja. Paarweise oder in kleinen Gruppen zeigt er sein natürliches Verhalten am besten; Höhlenkonkurrenz ist kaum ausgeprägt.
Warum hängt er kopfüber?
Das ist normal: Laut FishBase hält sich die Art in Höhlen gern kopfüber an der Höhlendecke auf.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Assessor flavissimus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.