Acanthurus sohal - Arabischer Doktorfisch

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Der Arabische Doktorfisch (Acanthurus sohal) ist ein ausdauernder Schwimmer aus der Gattung Acanthurus, der in der Natur oft in Gruppen über das Riff zieht. Er passt in Riffaquarien ab 1.000 Litern mit viel freiem Schwimmraum, kräftiger Strömung und täglich pflanzlicher Kost. In unserer Praxis gehört eine leistungsstarke UV-C-Anlage mit ca. 10–15 Watt pro 100 Liter dazu.

PunkCorals-Hinweis: Braucht viel Schwimmraum, kräftige Strömung und täglich pflanzliche Kost. UV-C ca. 10–15 W pro 100 l, Aquarium ab 1.000 l.

Haltungsprofil

Form & Zuchtlinie

  • Formtyp: Naturform

Herkunft

  • Herkunft: Rotes Meer, Golf von Aden, Arabisches Meer und Persischer Golf
  • Herkunftsart: Wildfang

Haltung & Aquarienanforderungen

  • Endgröße: 40 cm
  • Empfohlene Aquariengröße: 1000 l
  • Empfohlene Aquarienlänge: 200 cm
  • Schwimmaktivität: hoch (Dauerschwimmer)
  • Wachstum: schnell
  • Temperatur: 24–27 °C
  • Salinität: 1,022–1,025
  • Habitat: an brandungsexponierten Außenkanten von Riffen
  • Tiefenbereich: 0–20 m

Verhalten & Vergesellschaftung

  • Aggressivität: hoch
  • Dominanz: sehr deutlich
  • Innerartliche Haltung: Einzelhaltung und Gruppenhaltung möglich
  • Gruppenhaltung: Einzeln; Gruppe derselben Art nur in sehr großen Aquarien
  • Vergesellschaftung: Riffgeeignet. Mit anderen Doktorfischen nur aus verschiedenen Gattungen und am besten gleichzeitig einsetzen.
  • Aggressionsauslöser: Andere Doktorfische und Fische mit ähnlicher Form, Revierkonkurrenz, später eingesetzte Fische, zu kleines Aquarium.

Ernährung

  • Natürliche Ernährungsstrategie: Algen, Sargassum und fädige Grünalgen
  • Fütterung im Aquarium: Algenblätter (Nori), Spirulina-Futter, Mysis, Artemia und täglich

Eingewöhnung & Gesundheit

  • Eingewöhnung: UV-C ca. 10–15 W pro 100 l; viel Schwimmraum und Strömung
  • Besondere Gesundheitsrisiken: Wie alle Doktorfische anfällig für Hautparasiten (Cryptocaryon) während Transport und Eingewöhnung.

Besonderheiten & Sicherheit

  • Farb- und Geschlechtsmerkmale: Graublau mit dunklen Längslinien, Flossen dunkel mit blauen Säumen, oranger Fleck an der Schwanzwurzel um den Skalpelldorn. Keine äußere Geschlechtsunterscheidung.
  • Besondere Merkmale: Einer der aggressivsten Doktorfische überhaupt. Der Skalpelldorn an der Schwanzwurzel kann auch beim Umsetzen verletzen.
  • Gefahrenhinweis: Nicht giftig. Endgröße ca. 40 cm beachten.

Recht & Artenschutz

  • Rechtsstatus Deutschland: frei
  • Rechtliche Hinweise: Keine CITES-Listung bekannt. Allgemeine Tier-, Transport- und Artenschutzbestimmungen bleiben zu beachten.
  • CITES / Artenschutz: IUCN: Least Concern (nicht gefährdet). Nicht CITES-gelistet.

Besonderheiten und Verhalten

Die Art ist auf das Rote Meer und den Arabischen Raum bis zum Persischen Golf beschränkt und verteidigt ihr Revier an der Riffkante aggressiv. Einer der aggressivsten Doktorfische überhaupt. Der Skalpelldorn an der Schwanzwurzel kann auch beim Umsetzen verletzen. Graublau mit dunklen Längslinien, Flossen dunkel mit blauen Säumen, oranger Fleck an der Schwanzwurzel um den Skalpelldorn. Keine äußere Geschlechtsunterscheidung. Doktorfische der Gattung Acanthurus sind ausdauernde Schwimmer, die in der Natur oft in Gruppen über das Riff ziehen. In der Natur wird die Art bis ca. 40 cm groß, im Aquarium bleibt sie meist bei 20–25 cm.

Ernährung im Aquarium

In der Natur frisst der Arabische Doktorfisch Algen, besonders Sargassum und feine fädige Grünalgen. Füttere täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.

Sozialverhalten und Vergesellschaftung

Den Arabischen Doktorfisch hältst du in der Regel einzeln; eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich. Aus unserer Praxis: Mehrere Doktorfische lassen sich zusammen halten, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören – setze sie am besten gleichzeitig ein. Das Aggressionspotenzial stufen wir als hoch ein. Auslöser für Aggression: Andere Doktorfische und Fische mit ähnlicher Form, Revierkonkurrenz, später eingesetzte Fische, zu kleines Aquarium. Passende Partner aus anderen Gattungen findest du in der Übersicht alle weiteren Doktorfische im Vergleich.

Aquarium und Einrichtung

Doktorfische brauchen viel freien Schwimmraum und kräftige Strömung. Für den Arabischen Doktorfisch empfehlen wir ein Aquarium ab 1.000 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge. Die Wassertemperatur sollte bei 24–27 °C liegen.

Eingewöhnung und Gesundheit

Doktorfische brauchen in unserer Praxis eine leistungsstarke UV-C-Anlage – wir empfehlen ca. 10–15 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser. Wie alle Doktorfische anfällig für Hautparasiten (Cryptocaryon) während Transport und Eingewöhnung.

Riffverträglichkeit

Doktorfische gelten als riffgeeignet; Korallen werden in der Regel nicht gefressen. Zu Wirbellosen wie Garnelen, Schnecken, Muscheln und Röhrenwürmern liegen uns keine Hinweise auf Probleme vor.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Der Arabische Doktorfisch lebt an brandungsexponierten Außenkanten von Riffen. Verbreitungsgebiet: Rotes Meer, Golf von Aden, Arabisches Meer, Persischer Golf. FishBase gibt eine Tiefenverbreitung von 0–20 m an. IUCN: Least Concern (nicht gefährdet). Nicht CITES-gelistet. Unsere Tiere sind Wildfänge.

Informationen zum angebotenen Tier

Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.

Versand und Beratung

Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Arabische Doktorfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.

Häufige Fragen

Wie groß muss das Aquarium für den Arabischen Doktorfisch sein?

Ab 1.000 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge, mit viel freiem Schwimmraum und kräftiger Strömung.

Kann ich den Arabischen Doktorfisch mit anderen Doktorfischen halten?

Ja, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören und möglichst gleichzeitig eingesetzt werden. Eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich.

Was frisst der Arabische Doktorfisch im Aquarium?

Täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.

Brauche ich einen UV-C-Klärer?

In unserer Praxis ja – wir empfehlen ca. 10–15 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser.

Wie groß wird der Arabische Doktorfisch im Aquarium?

In der Natur bis ca. 40 cm, im Aquarium meist 20–25 cm.

Quellen

FishBase (Froese & Pauly): Acanthurus sohal · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.

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