Wissenschaftlicher Name: Pictichromis paccagnellae
Umgangssprachlicher Name: Nymphen-Zwergbarsch
- Herkunft: Indonesien, Papua-Neuguinea, Vanuatu, Palau
- Herkunftsart: Wildfang oder Nachzucht (je nach Lieferung)
- Endgröße: bis ca. 7 cm
- Aquariumgröße: ab 250 l
- Temperatur: 24–27 °C
- Futter: Frostfutter (Mysis, Artemia), Granulat, Flockenfutter
- Haltung: Einzeln
Haltungsbeschreibung
Der Nymphen-Zwergbarsch mit seiner zweigeteilten lila-gelben Färbung stammt aus dem Westpazifik zwischen Indonesien, Vanuatu und Palau. Er lebt in flachen Küstenriffen bis zu tiefen Außenriffhängen und hält sich dicht an Korallen und Geröll auf. Er wurde früher als Pseudochromis paccagnellae geführt. Trotz seiner geringen Größe ist er recht aggressiv: Kleinere und ähnlich gefärbte Fische werden bedrängt, und in unserer Praxis sind auch Putzergarnelen gefährdet. Vergesellschafte ihn daher nur mit robusten Fischen und setze ihn möglichst zuletzt ein. Er frisst Frost-, Granulat- und Flockenfutter problemlos. Kleine Borstenwürmer werden gefressen, eine Borstenwurmplage lässt sich damit aber nicht bekämpfen. Innerartlich ist er sehr aggressiv: Nur ein Tier pro Aquarium halten. Der Nymphen-Zwergbarsch wird inzwischen auch von professionellen Züchtern nachgezogen.
Haltungsprofil
Je nach Lieferung Wildfang oder Nachzucht. Innerartlich sehr aggressiv – nur ein Tier pro Aquarium. Gefährdet auch Putzergarnelen.
Herkunft
- Herkunft: Indonesien, Papua-Neuguinea, Vanuatu und Palau
- Herkunftsart: Wildfang
Haltung & Aquarienanforderungen
- Endgröße: 7 cm
- Empfohlene Aquariengröße: 250 l
- Empfohlene Aquarienlänge: 100 cm
- Schwimmaktivität: gering (hält sich nahe an Verstecken auf)
- Temperatur: 24–27 °C
- Salinität: 1,022–1,025
- Habitat: flache Küstenriffe, Außenriff-Steilhänge und nahe Korallen und Geröll
- Tiefenbereich: 0–50 m (meist bis 15 m)
Verhalten & Vergesellschaftung
- Aggressivität: hoch
- Innerartliche Haltung: Einzelhaltung
- Gruppenhaltung: nicht empfohlen
- Vergesellschaftung: Riffsicher gegenüber Korallen. Nicht mit anderen Zwergbarschen oder ähnlich geformten Fischen kombinieren. Garnelen (auch Putzergarnelen), Krabben und Röhrenwürmer gefährdet.
- Aggressionsauslöser: Artgenossen (innerartlich sehr aggressiv), andere Zwergbarsche, ähnlich gefärbte Fische, Höhlenkonkurrenz, Neuzugänge.
Ernährung
- Natürliche Ernährungsstrategie: Kleinkrebse, Zooplankton und Würmer
- Fütterung im Aquarium: Mysis, Artemia, Granulat und Flockenfutter
- Kugelalgen: nein
Eingewöhnung & Gesundheit
- Eingewöhnung: unkompliziert, frisst Ersatzfutter meist sofort
- Haltbarkeit nach Eingewöhnung: sehr gut
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei
- CITES / Artenschutz: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern); kein CITES-Status.