Die Halsband-Sandschnecke (Nassarius distortus) ist eine friedliche Sandschnecke für Meerwasseraquarien ab 50 Litern und gilt im Handel als gute „Cleaning Crew“. Sie wird bis etwa 3,5 cm groß, frisst Futterreste, Aas und Detritus und braucht einen Sandboden zum Eingraben.
Haltungsprofil
Braucht Sandboden zum Eingraben.
Herkunft
- Herkunft: Westpazifik (Philippinen, Indonesien, Palau)
- Herkunftsart: Wildfang
Haltung & Aquarienanforderungen
- Endgröße: 3,5 cm
- Empfohlene Aquariengröße: 50 l
- Temperatur: 24–27 °C
Verhalten & Vergesellschaftung
- Innerartliche Haltung: Gruppenhaltung möglich
- Gruppenhaltung: Gruppe
- Vergesellschaftung: Friedlich. Braucht Sandboden. Vorsicht bei Einsiedlerkrebsen.
Ernährung
- Fütterung im Aquarium: Futterreste, Aas und Detritus
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei
Besonderheiten und Verhalten
Tagsüber ist Nassarius distortus eingegraben, nur der Atemsipho schaut aus dem Sand. Sobald gefüttert wird, kommt sie hervor und sucht nach Futterresten.
Ernährung im Aquarium
Nassarius-Schnecken sind aktive Aasfresser. Sie fressen Futterreste, Aas und Detritus und kommen hervor, sobald gefüttert wird. Eine gezielte Fütterung ist in einem normal gefütterten Becken nicht nötig.
Vergesellschaftung
Untereinander sind Halsband-Sandschnecken friedlich, eine Gruppe ist üblich. Vorsicht bei Einsiedlerkrebsen: Sie können Schnecken angreifen, um an deren Gehäuse zu kommen. Für große Fische können Schnecken Futter sein – prüfe deinen Besatz.
Aquarium und Einrichtung
Ein Meerwasseraquarium ab 50 Litern mit Sandboden, in dem sich die Schnecke eingraben kann.
Eingewöhnung und Gesundheit
Wie alle Wirbellosen reagieren Schnecken empfindlich auf schnelle Änderungen von Dichte und Temperatur. Gewöhne sie langsam und tropfenweise an dein Wasser und setze sie nicht trocken.
Riffverträglichkeit
Die Halsband-Sandschnecke ist korallenverträglich und lässt Korallen und andere Wirbellose in Ruhe. Das Risiko geht eher von Einsiedlerkrebsen für die Schnecke aus.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Nassarius distortus stammt aus dem Westpazifik (Philippinen, Indonesien, Palau). Laut SeaLifeBase wird sie bis 3,5 cm groß und lebt am Boden tropischer Meere. Unsere Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto zeigt ein Beispieltier der Art. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob die Halsband-Sandschnecke zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Warum sehe ich die Schnecke nur beim Füttern?
Nassarius-Schnecken sind tagsüber eingegraben. Sobald Futter ins Wasser kommt, kommen sie hervor und suchen nach Resten.
Frisst die Schnecke Algen?
Nein. Nassarius-Schnecken sind Aasfresser und fressen Futterreste, Aas und Detritus.
Braucht die Schnecke unbedingt Sand?
Ja. Sandschnecken graben sich ein und suchen im Sand nach Nahrung. Ohne Sandboden fehlt ihr der Lebensraum.
Vertragen sich Schnecken mit Einsiedlerkrebsen?
Nur bedingt. Einsiedlerkrebse können Schnecken angreifen, um an deren Gehäuse zu kommen. Biete leere Gehäuse an und beobachte den Besatz.
Quellen
SeaLifeBase (Palomares & Pauly): Nassarius distortus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.