Acanthurus achilles - Achilles-Doktorfisch

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Wissenschaftlicher Name: Acanthurus achilles

Umgangssprachlicher Name: Achilles-Doktorfisch

Herkunft: Marianen, Ozeanien, Hawaii, Pitcairninseln, Baja California
Herkunftsart: Wildfang
Endgröße: bis ca. 24 cm
Aquariumgröße: ab 1.000 l
Temperatur: 24–27 °C
Haltung: einzeln; mit anderen Doktorfisch-Gattungen möglich
Empfehlung: UV-C-Klärer ca. 20 Watt pro 100 l
Schwierigkeit: nur für erfahrene Aquarianer

Haltungsbeschreibung

Der Achilles-Doktorfisch (Acanthurus achilles) lebt in Gruppen an klaren Außenriffen meist in der Brandungszone. Verbreitungsgebiet: Marianen, Ozeanien, Hawaii, Pitcairninseln, Baja California. Natürliche Nahrung: fädige und kleine fleischige Algen. Der große orangefarbene Fleck am Schwanzstiel fehlt den Jungtieren noch; die Art kreuzt sich gelegentlich mit A. nigricans.

Doktorfische der Gattung Acanthurus sind ausdauernde Schwimmer, die in der Natur oft in Gruppen über das Riff ziehen.

Aus unserer Praxis: Doktorfische brauchen viel freien Schwimmraum und kräftige Strömung. Mehrere Doktorfische lassen sich in unserer Praxis zusammen halten, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören – setzen Sie sie am besten gleichzeitig ein. In sehr großen Aquarien ist auch eine Gruppe derselben Art möglich.

Füttern Sie täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.

Doktorfische brauchen in unserer Praxis eine leistungsstarke UV-C-Anlage. Diese Art ist besonders empfindlich – wir empfehlen ca. 20 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser.

Diese Art empfehlen wir nur erfahrenen Aquarianern.

Doktorfische gelten als riffgeeignet; Korallen werden in der Regel nicht gefressen.

Alle weiteren Doktorfische im Vergleich

Haltungsprofil

PunkCorals-Hinweis:
Braucht viel Schwimmraum, kräftige Strömung und täglich pflanzliche Kost. UV-C ca. 20 W pro 100 l. Aquarium ab 1000 l. Nur für erfahrene Aquarianer.

Form & Zuchtlinie

  • Formtyp: Naturform

Herkunft

  • Herkunft: Marianen, Ozeanien, Hawaii, Pitcairninseln und Baja California
  • Herkunftsart: Wildfang

Haltung & Aquarienanforderungen

  • Endgröße: 24 cm
  • Empfohlene Aquariengröße: 1000 l
  • Empfohlene Aquarienlänge: 200 cm
  • Schwimmaktivität: hoch (Dauerschwimmer)
  • Wachstum: mittel
  • Temperatur: 24–27 °C
  • Salinität: 1,022–1,025
  • Habitat: in Gruppen an klaren Außenriffen meist in der Brandungszone
  • Tiefenbereich: 0–10 m

Verhalten & Vergesellschaftung

  • Aggressivität: mittel
  • Dominanz: deutlich
  • Innerartliche Haltung: Einzelhaltung und Gruppenhaltung möglich
  • Gruppenhaltung: Einzeln; Gruppe derselben Art nur in sehr großen Aquarien
  • Vergesellschaftung: Riffgeeignet. Mit anderen Doktorfischen nur aus verschiedenen Gattungen und am besten gleichzeitig einsetzen.
  • Aggressionsauslöser: Artgenossen, andere Doktorfische mit ähnlicher Körperform, Revierkonkurrenz an Futter- und Weidestellen, zu wenig Schwimmraum.

Ernährung

  • Natürliche Ernährungsstrategie: fädige Algen und fleischige Algen
  • Fütterung im Aquarium: Algenblätter (Nori), Spirulina-Futter, Mysis, Artemia und täglich

Eingewöhnung & Gesundheit

  • Eingewöhnung: UV-C ca. 20 W pro 100 l; viel Schwimmraum und Strömung
  • Besondere Gesundheitsrisiken: Hohe Anfälligkeit für Cryptocaryon und andere Hautparasiten, besonders nach Transport. Sorgfältige Quarantäne und gute Ernährung sind entscheidend.

Besonderheiten & Sicherheit

  • Farb- und Geschlechtsmerkmale: Dunkelbraun bis schwarz mit leuchtend orangem Fleck vor der Schwanzwurzel sowie weißen und orangen Flossensäumen. Jungtiere zeigen den Orangefleck noch klein oder kaum. Keine äußere Geschlechtsunterscheidung.
  • Besondere Merkmale: Typischer Bewohner der Brandungszone. Gilt als einer der anspruchsvollsten Doktorfische im Aquarium.
  • Gefahrenhinweis: Nicht giftig. Endgröße ca. 27 cm beachten.

Recht & Artenschutz

  • Rechtsstatus Deutschland: frei
  • Rechtliche Hinweise: Keine CITES-Listung bekannt. Allgemeine Tier-, Transport- und Artenschutzbestimmungen bleiben zu beachten.
  • CITES / Artenschutz: IUCN: Least Concern (nicht gefährdet). Nicht CITES-gelistet.

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