Wissenschaftlicher Name: Chromis atripectoralis
Umgangssprachlicher Name: Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen
- Herkunft: Indopazifik, Seychellen, Thailand, Westaustralien, Ozeanien
- Endgröße: bis ca. 12 cm
- Aquariumgröße: ab 500 l / 150 cm
- Temperatur: 24–27 °C
- Haltung: Gruppe ab 8 Tieren
Haltungsbeschreibung
Das Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen (Chromis atripectoralis) lebt in großen Schwärmen über Acropora-Korallen in klaren Lagunen, Riffkanälen und an seewärtigen Riffhängen. Verbreitungsgebiet: Indopazifik, Seychellen, Thailand, Westaustralien, Ozeanien. Es ähnelt stark dem Grünen Schwalbenschwänzchen, hat aber einen schwarzen Fleck an der Brustflossenbasis. In der Natur frisst es vor allem Ruderfußkrebse und andere kleine Krebstiere (FishBase).
Schwalbenschwänzchen leben im Meer in Schwärmen über Korallen. Im Aquarium laichen sie oft ab, und das Männchen verteidigt sein Gelege energisch. Daher liest man häufig: Setzt man fünf ein, bleiben nur zwei übrig. In unserer Praxis haben wir mit Gruppen ab 8 Tieren sehr gute Erfahrungen gemacht. Obwohl sie klein bleiben, sind sie deshalb Fische für größere Aquarien – wir empfehlen ab 500 Litern.
Füttern Sie mehrmals täglich kleine Portionen feines Frostfutter wie Copepoden, Mysis und Artemia, dazu feines Granulat.
Korallen und Garnelen lässt es in der Regel in Ruhe.
Haltungsprofil
Gruppe ab 8 Tieren – kleinere Gruppen schrumpfen oft durch Rangkämpfe beim Ablaichen. Aquarium ab 500 l.
Haltung & Aquarienanforderungen
- Empfohlene Aquariengröße: 500 l
- Empfohlene Aquarienlänge: 150 cm
- Schwimmaktivität: hoch (Freiwasser)
- Temperatur: 24–27 °C
Verhalten & Vergesellschaftung
- Aggressivität: gering bis mittel
- Innerartliche Haltung: Gruppenhaltung möglich
- Gruppenhaltung: Gruppe ab 8 Tieren (Praxis PunkCorals)
- Vergesellschaftung: Korallen und Garnelen in der Regel sicher. Mit anderen Riffbarschen kombinierbar, wenn genug Platz vorhanden ist.
- Aggressionsauslöser: Ablaichen – das Männchen verteidigt das Gelege; zu kleine Gruppen.
Ernährung
- Fütterung im Aquarium: Copepoden, Mysis, Artemia, feines Granulat und mehrmals täglich
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei