Der Philippinen-Doktorfisch (Acanthurus japonicus) ist ein ausdauernder Schwimmer aus der Gattung Acanthurus, der in der Natur oft in Gruppen über das Riff zieht. Er passt in Riffaquarien ab 1.000 Litern mit viel freiem Schwimmraum, kräftiger Strömung und täglich pflanzlicher Kost. Diese Art ist besonders empfindlich – in unserer Praxis gehört eine leistungsstarke UV-C-Anlage mit ca. 20 Watt pro 100 Liter dazu.
PunkCorals-Hinweis: Braucht viel Schwimmraum, kräftige Strömung und täglich pflanzliche Kost. UV-C ca. 20 W pro 100 l, Aquarium ab 1.000 l.
Haltungsprofil
Herkunft
- Herkunft: Sulawesi, Philippinen und Ryukyu-Inseln
- Herkunftsart: Wildfang
Haltung & Aquarienanforderungen
- Endgröße: 23 cm
- Empfohlene Aquariengröße: 1000 l
- Empfohlene Aquarienlänge: 200 cm
- Schwimmaktivität: hoch (Dauerschwimmer)
- Temperatur: 24–27 °C
- Habitat: in flachen exponierten Bereichen klarer Lagunen und Außenriffe
- Tiefenbereich: 1–20 m
Verhalten & Vergesellschaftung
- Aggressivität: mittel
- Innerartliche Haltung: Einzelhaltung und Gruppenhaltung möglich
- Gruppenhaltung: Einzeln; Gruppe derselben Art nur in sehr großen Aquarien
- Vergesellschaftung: Riffgeeignet. Mit anderen Doktorfischen nur aus verschiedenen Gattungen und am besten gleichzeitig einsetzen.
Ernährung
- Natürliche Ernährungsstrategie: Algen
- Fütterung im Aquarium: Algenblätter (Nori), Spirulina-Futter, Mysis, Artemia und täglich
Eingewöhnung & Gesundheit
- Eingewöhnung: UV-C ca. 20 W pro 100 l; viel Schwimmraum und Strömung
Recht & Artenschutz
- Rechtsstatus Deutschland: frei
Besonderheiten und Verhalten
Kennzeichnend ist ein breites weißes Band vom unteren Augenrand bis zur Oberlippe. Doktorfische der Gattung Acanthurus sind ausdauernde Schwimmer, die in der Natur oft in Gruppen über das Riff ziehen. Die Art wird bis ca. 23 cm groß.
Ernährung im Aquarium
In der Natur frisst der Philippinen-Doktorfisch Algen. Füttere täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Den Philippinen-Doktorfisch hältst du in der Regel einzeln; eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich. Aus unserer Praxis: Mehrere Doktorfische lassen sich zusammen halten, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören – setze sie am besten gleichzeitig ein. Das Aggressionspotenzial stufen wir als mittel ein. Passende Partner aus anderen Gattungen findest du in der Übersicht alle weiteren Doktorfische im Vergleich.
Aquarium und Einrichtung
Doktorfische brauchen viel freien Schwimmraum und kräftige Strömung. Für den Philippinen-Doktorfisch empfehlen wir ein Aquarium ab 1.000 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge. Die Wassertemperatur sollte bei 24–27 °C liegen.
Eingewöhnung und Gesundheit
Doktorfische brauchen in unserer Praxis eine leistungsstarke UV-C-Anlage. Diese Art ist besonders empfindlich – wir empfehlen ca. 20 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser.
Riffverträglichkeit
Doktorfische gelten als riffgeeignet; Korallen werden in der Regel nicht gefressen. Zu Wirbellosen wie Garnelen, Schnecken, Muscheln und Röhrenwürmern liegen uns keine Hinweise auf Probleme vor.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Philippinen-Doktorfisch lebt in flachen exponierten Bereichen klarer Lagunen und Außenriffe. Verbreitungsgebiet: Sulawesi, Philippinen, Ryukyu-Inseln. FishBase gibt eine Tiefenverbreitung von 1–20 m an. Unsere Tiere sind Wildfänge.
Informationen zum angebotenen Tier
Das Foto ist ein Beispielbild der Art. Alle Fische durchlaufen bei uns mindestens 14 Tage Quarantäne bzw. bleiben so lange, bis sie sichtbar gut genährt sind. Nach unserer Eingewöhnung fressen unsere Tiere Flocken- und Granulatfutter. Liefergröße, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum konkreten Tier beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.
Versand und Beratung
Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob der Philippinen-Doktorfisch zu deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.
Häufige Fragen
Wie groß muss das Aquarium für den Philippinen-Doktorfisch sein?
Ab 1.000 Litern mit mindestens 200 cm Kantenlänge, mit viel freiem Schwimmraum und kräftiger Strömung.
Kann ich den Philippinen-Doktorfisch mit anderen Doktorfischen halten?
Ja, wenn sie zu verschiedenen Gattungen gehören und möglichst gleichzeitig eingesetzt werden. Eine Gruppe derselben Art ist nur in sehr großen Aquarien möglich.
Was frisst der Philippinen-Doktorfisch im Aquarium?
Täglich reichlich pflanzliche Kost wie Algenblätter (Nori) und Spirulina-Futter, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia.
Brauche ich einen UV-C-Klärer?
In unserer Praxis ja – wir empfehlen ca. 20 Watt pro 100 Liter Aquarienwasser, weil diese Art besonders empfindlich ist.
Quellen
FishBase (Froese & Pauly): Acanthurus japonicus · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.