Plerogyra und Physogyra – Blasenkorallen - WYSIWYG-Stücke, sobald verfügbar

Blasenkorallen als WYSIWYG-Stücke: Wenn wir Stücke haben, bekommst du genau die Koralle auf dem Foto, mit Lichtrasterplatte und Haltungstabelle. Plerogyra sinuosa trägt tagsüber große, wassergefüllte Bläschen, Physogyra kleine, traubenartige – nachts verschwinden sie und lange Kehrtentakel kommen heraus. Wir halten sie unten im Becken, auch schattig, unter wenig bis mittlerem Licht, bei wenig gleichmäßiger Strömung und nährstoffreicherem Wasser mit stabiler KH; sie nesseln stark und brauchen deutlich Abstand. Derzeit ist kein Stück verfügbar – wir informieren dich gern, wenn neue Tiere kommen.

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    Plerogyra und Physogyra auf einen Blick

    Blasenkorallen tragen tagsüber wassergefüllte Bläschen, die das Skelett ganz verdecken – bei Plerogyra groß, bei Physogyra klein und traubenartig. Nachts verschwinden die Bläschen und lange Kehrtentakel kommen heraus. Für Plerogyra und Physogyra haben wir keinen eigenen Gattungstext mit Messwerten – die Tabelle nennt unsere LPS-Standardwerte und sicheres Gattungswissen, als „allgemein“ gekennzeichnet.

    MerkmalAngabe
    Lichtwenig bis mittel (allgemein, LPS-Standard; verträgt schattige Plätze)
    Strömungwenig, gleichmäßig und nicht direkt – die Bläschen reißen sonst (allgemein)
    Platz im Beckenuntere Zone, an Überhängen oder auf flachem Gestein, mit deutlichem Abstand zu Nachbarn
    Temperatur24–27 °C
    Nährstoffenährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg/l, Phosphat 0,05–0,1 mg/l (unsere Praxis)
    KH / Calcium6–8 °dKH / 380–420 mg/l, stabil
    Fütterungnicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter
    Nesseltja, stark – nachts lange Kehrtentakel, viel Abstand halten
    Schwierigkeitanspruchsvoll (empfindlich bei direkter Strömung und schwankenden Werten; nesselt stark)

    Händleraussage · Praxis · Wissenschaft

    Zu Blasenkorallen kursieren Aussagen aus dem Handel. Hier die häufigsten, was wir in unserer Praxis sehen und was die Wissenschaft dazu sagt.

    Oft zu lesenUnsere PraxisWissenschaft
    „Blasenkoralle, Traubenkoralle“Beide Handelsnamen sind treffend: Plerogyra trägt tagsüber große Bläschen, Physogyra kleinere, traubenartige. Nachts verschwinden die Bläschen und die Tentakel kommen heraus.Die Bläschen sind tagsüber ausgestülpte, mit Zooxanthellen besetzte Gewebeblasen; nachts zieht die Koralle sie ein und streckt die Fangtentakel aus (Veron 2000). Plerogyra und Physogyra stehen bei Veron (2000) in den Euphylliidae.
    „Friedliche Koralle“Nein. Nachts bildet Plerogyra lange Kehrtentakel, die Nachbarn in Reichweite verätzen – ähnlich wie Euphyllia. Deutlich Abstand, nach dem Einsetzen nachts mit der Taschenlampe prüfen.Kehrtentakel sind verlängerte Tentakel mit dichten Nesselzellen, ein Mechanismus der Konkurrenz um Platz im Riff (allgemeine Korallenbiologie).
    „Moderate bis starke Beleuchtung“Wenig bis mittleres Licht reicht, auch schattige Plätze und Überhänge. Unter Starklicht bleiben die Bläschen klein. Das ist unser LPS-Standard, keine gattungsspezifische Messung.Plerogyra besiedelt im Riff geschützte, oft trübe Standorte, Höhlen und Überhänge (Veron 2000) – also lichtarme Plätze.
    „Mittlere bis starke Strömung“Wenig und gleichmäßig. Direkte Strömung lässt die dünnwandigen Bläschen reißen und das Gewebe vom Skelett abheben – Gewebeverlust beginnt dann an der Basis.Die Bläschen sind dünnwandig und wasserhaltig; strömungsgeschützte Standorte sind für die Gattung typisch (Veron 2000).
    „KH 8–10 und Calcium 400–450“Wir halten alle LPS bei KH 6–8 °dKH und Calcium 380–420 mg/l. Entscheidend ist nicht der hohe Wert, sondern dass er nicht schwankt – sprunghafte KH-Änderungen sind in unserer Praxis der häufigste Grund für Gewebeverlust.Steinkorallen bauen ihr Skelett aus Aragonit und entnehmen dem Wasser Calcium und Karbonat (Veron 2000). Natürliches Riffwasser liegt bei etwa 7 °dKH und rund 400 mg/l Calcium.

    So kaufst du bei uns Blasenkorallen

    Derzeit ist keine Blasenkoralle verfügbar. Wir informieren dich gern, wenn neue Tiere kommen – ruf an, schreib per WhatsApp oder frag im Laden in Schwandorf. Die Hinweise unten gelten, sobald wieder Stücke da sind.

    • WYSIWYG: Du bekommst genau das Stück auf dem Foto. Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du Größe und Zahl der Polypen einschätzen kannst.
    • Fotos unter Blaulicht: Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter, möglichst realistisch – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab.
    • Eingewöhnung: Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal.
    • Versand: Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Abholung im Laden in Schwandorf ist jederzeit möglich.
    • Beratung: Ob Blasenkorallen zu deinem Becken, deinem Licht und deinem Besatz passen, besprechen wir gern vorher – per Telefon, WhatsApp oder im Laden.

    Quellen: Veron, J. E. N. (2000): Corals of the World; PunkCorals-Praxis. Stand: Oktober 2026.

    Plerogyra sinuosa neon green

    Plerogyra sinuosa: Blasenkoralle mit großen Bläschen

    Tagsüber wassergefüllte Bläschen in Grün, Rosé oder Weiß, die das Skelett ganz verdecken – „neon green“ und „rosé“ beschreiben die Farbmorphe. Nachts kommen stattdessen lange Tentakel heraus.

    • Platz: unten, auch schattig oder an Überhängen.
    • Strömung: wenig, gleichmäßig – direkte Strömung lässt Bläschen reißen.
    • Abstand: großzügig – nachts lange Kehrtentakel.

    Ähnlich nesselnd: Euphyllia.

    Plerogyra sinuosa

    Physogyra: die Traubenkoralle

    Physogyra trägt kleinere, traubenartige Bläschen und wird genauso gehalten wie Plerogyra. Was wir derzeit nicht führen, sagen wir dir gern, wenn es wieder kommt.

    • Werte: KH 6–8 stabil – Sprünge zeigen sich zuerst an der Basis.
    • Nährstoffe: nährstoffreich – Nitrat 5–20 mg/l, Phosphat 0,05–0,1 mg/l.
    • Fütterung: nicht nötig; abends Plankton oder Frostfutter.

    Alle verfügbaren Gattungen: LPS-Korallen.

    Häufige Fragen zu Blasenkorallen

    Die wichtigsten Antworten aus unserer Praxis zu Plerogyra und Physogyra. Weitere Fragen beantworten wir gern telefonisch unter 0173 3820619 oder im Laden in Schwandorf (Öffnungszeiten).

    Wir kaufen Blasenkorallen nur, wenn die Qualität stimmt – und verkaufen jedes Stück WYSIWYG, deshalb gibt es keine Dauerlistung. Wenn neue Tiere kommen, erscheinen sie oben auf dieser Seite. Ruf an oder schreib per WhatsApp, dann sagen wir dir Bescheid; alle aktuell verfügbaren Gattungen findest du unter

    LPS-Korallen.

    Deutlich mehr, als die Bläschen tagsüber vermuten lassen: Nachts zieht Plerogyra die Bläschen ein und streckt lange Kehrtentakel aus, die Nachbarn in Reichweite verätzen. Plane ringsum großzügig Platz ein und prüfe nach dem Einsetzen nachts mit einer Taschenlampe, wie weit die Tentakel reichen.

    Nein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Tentakel draußen sind, ist der richtige Zeitpunkt: Gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter nimmt sie abends gern an und wächst damit etwas schneller. Passendes Futter findest du unter Korallenfutter & Plankton.

    Nachts ist das normal – dann sind die Tentakel draußen. Bleiben die Bläschen auch tagsüber klein, prüfe Strömung (zu direkt, die Bläschen reißen), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft. Löst sich Gewebe an der Basis, zuerst die KH prüfen.

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