Turbinaria – Schüssel- und Plattenkorallen - WYSIWYG-Stücke aus Schwandorf

Turbinaria als WYSIWYG-Stücke: Du bekommst genau die Koralle auf dem Foto, mit Lichtrasterplatte und Haltungstabelle. Die Schüssel- und Plattenkoralle trägt kleine, oft tagsüber offene Polypen auf einer gelben, grünen oder braunen Platte mit hellem Wachstumsrand. Wir halten sie unter mittlerem Licht, bei mittlerer gleichmäßiger Strömung und nährstoffreicherem Wasser – entscheidend sind eine saubere Platte und stabile Werte. Sie nesselt schwach und braucht Abstand zu nesselnden Nachbarn. Lebendtierversand mit Terminabsprache oder Abholung in Schwandorf.

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    Turbinaria reniformis
    Turbinaria reniformis 1
    punkcorals
    €29,00

    Turbinaria auf einen Blick

    Turbinaria wächst als Platte, Schüssel oder gefaltete Fläche mit kleinen, oft tagsüber offenen Polypen – meist Gelb, Grün oder Braun mit hellem Wachstumsrand. In unserer Praxis braucht sie vor allem eine saubere Platte und stabile Werte. Die Werte entsprechen dem Gattungstext auf unseren Produktseiten.

    MerkmalAngabe
    Lichtmittel
    Strömungmittel, gleichmäßig, nicht direkt
    Platz im Beckenmittlere Zone, so dass die Platte frei von Ablagerungen bleibt
    Temperatur24–27 °C
    Nährstoffenährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg/l, Phosphat 0,05–0,1 mg/l (unsere Praxis)
    KH / Calcium6–8 °dKH / 380–420 mg/l, stabil
    Fütterungnicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter
    Nesseltschwach – wird von Nachbarn eher selbst genesselt
    Schwierigkeitanspruchsvoll laut unserer bisherigen Einstufung; verlangt vor allem stabile Werte und eine saubere Platte

    Händleraussage · Praxis · Wissenschaft

    Zu Turbinaria kursieren Aussagen aus dem Handel. Hier die häufigsten, was wir in unserer Praxis sehen und was die Wissenschaft dazu sagt.

    Oft zu lesenUnsere PraxisWissenschaft
    „Turbinaria ist eine SPS“Wir führen Turbinaria wegen der Haltung bei den LPS: mittleres Licht, mittlere Strömung, nährstoffreicheres Wasser. Die Polypen sind klein, aber die Koralle verhält sich nicht wie Acropora oder Montipora.Turbinaria gehört zu den Dendrophylliidae und ist weder mit den fleischigen LPS noch mit den Acroporidae nah verwandt (Veron 2000). „SPS“ und „LPS“ sind Handelsbegriffe.
    „Pflegeleicht“Wir stufen Turbinaria bisher als anspruchsvoll ein – nicht wegen der Lichtansprüche, sondern weil die Platte frei von Detritus bleiben muss und die Werte stabil sein müssen. Unter Ablagerungen stirbt das Gewebe ab.Schüssel- und plattenförmige Kolonien sammeln Sediment; Sedimentbelastung ist ein dokumentierter Stressfaktor für plattig wachsende Steinkorallen (Veron 2000).
    „Füttern bringt nichts bei kleinen Polypen“Die Polypen sind bei Turbinaria oft auch tagsüber offen – sie nimmt gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.Zooxanthellate Korallen ergänzen die Photosynthese durch Planktonfang (Veron 2000).
    „Nesselt wie alle Steinkorallen“Nur schwach. Turbinaria ist eher die Koralle, die von Euphyllia, Galaxea oder Platygyra geschädigt wird – Abstand zu diesen halten und darauf achten, dass nichts über die Platte wächst.Kehrtentakel benachbarter Steinkorallen sind ein Mechanismus der Konkurrenz um Platz (allgemeine Korallenbiologie).
    „KH 8–10 und Calcium 400–450“Wir halten alle LPS bei KH 6–8 °dKH und Calcium 380–420 mg/l. Entscheidend ist nicht der hohe Wert, sondern dass er nicht schwankt – sprunghafte KH-Änderungen sind in unserer Praxis der häufigste Grund für Gewebeverlust.Steinkorallen bauen ihr Skelett aus Aragonit und entnehmen dem Wasser Calcium und Karbonat (Veron 2000). Natürliches Riffwasser liegt bei etwa 7 °dKH und rund 400 mg/l Calcium.

    So kaufst du bei uns Turbinaria

    • WYSIWYG: Du bekommst genau das Stück auf dem Foto. Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du Größe und Zahl der Polypen einschätzen kannst.
    • Fotos unter Blaulicht: Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter, möglichst realistisch – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab.
    • Eingewöhnung: Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal.
    • Versand: Lebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Abholung im Laden in Schwandorf ist jederzeit möglich.
    • Beratung: Ob Turbinaria zu deinem Becken, deinem Licht und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher – per Telefon, WhatsApp oder im Laden.

    Quellen: Veron, J. E. N. (2000): Corals of the World; PunkCorals-Praxis. Stand: Oktober 2026.

    Turbinaria reniformis

    Turbinaria reniformis: gelbe Schüsselkoralle

    Flache Platte oder Schüssel, die sich vom Rand her ausdehnt – größere Kolonien bilden Etagen. Die Polypen sind klein und bei vielen Stücken auch tagsüber ausgestreckt.

    • Platz: mittlere Zone, leicht geneigt, damit nichts in der Schüssel liegen bleibt.
    • Strömung: mittel, gleichmäßig über die Platte.
    • Pflege: Ablagerungen regelmäßig abpusten.

    Alle Stücke findest du oben auf dieser Seite.

    SPS Koralle Turbinaria Montipora

    Turbinaria im Riffaufbau

    Turbinaria nesselt kaum und wird leicht überwachsen – wie hier von einer Montipora. Im Becken braucht sie deshalb freien Plattenrand und Abstand zu nesselnden und schnell wachsenden Nachbarn.

    • Abstand: zu Euphyllia, Galaxea, Platygyra und schnell wachsenden SPS.
    • Werte: KH 6–8 stabil – Sprünge bremsen den Plattenrand.
    • Fütterung: nicht nötig; Plankton oder feines Frostfutter nimmt sie gern.

    Weitere plattige LPS: Chalicen · LPS-Korallen.

    Häufige Fragen zu Turbinaria

    Die wichtigsten Antworten aus unserer Praxis zu Turbinaria. Weitere Fragen beantworten wir gern telefonisch unter 0173 3820619 oder im Laden in Schwandorf (Öffnungszeiten).

    In der mittleren Zone unter mittlerem Licht, mit gleichmäßiger Strömung, die über die Platte streicht. Wichtig ist, dass sich kein Detritus auf der Platte sammelt – darunter stirbt das Gewebe ab. Direkte Strömung aus einer Pumpe drückt dagegen die Polypen ein.

    Nein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Da die Polypen bei Turbinaria oft auch tagsüber offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an. Passendes Futter findest du unter Korallenfutter & Plankton.

    In den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleiben sie länger eingezogen, prüfe Strömung (zu direkt oder zu wenig), Ablagerungen auf der Platte und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch an den Polypen zupft.

    Nur schwach. Sie ist eher die Koralle, die von stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia, Galaxea oder Platygyra geschädigt wird – also Abstand zu diesen halten und darauf achten, dass keine Koralle über die Platte wächst.

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