Von der Beckenfläche ausgehen
Plane Beleuchtung über die zu versorgende Fläche und den Besatz. Die Beckenlänge allein sagt nicht, wie sich Licht zwischen Vordergrund, Rückwand und einem verzweigten Aufbau verteilt. Berücksichtige Tiefe, Höhe und die Position der Tiere. Ein hoher Steinaufbau schattet Bereiche ab, eine freie Fläche stellt andere Anforderungen an die Lichtverteilung. Die Wattangabe ist ein technisches Merkmal, aber keine vollständige Auswahlhilfe.
Vergleiche die Herstellerangaben zur Ausleuchtung mit deiner Einrichtung. Eine einzelne starke LED und mehrere über die Fläche verteilte Leuchten lassen sich nicht über die addierte Leistung gleichsetzen. Bei einer vorhandenen Anlage beginnt die Planung mit der Frage, ob du einen Bereich ergänzt oder die gesamte Beleuchtung ersetzt.
Leuchtmittel und Montage trennen
Bei T5 müssen Röhrenlänge und Leistung zur vorhandenen Leuchte passen. Blue Plus, Coral Plus und Aquablue Special sind getrennte Röhren, ihre Zusammenstellung bestimmt die Lichtfarbe. Eine neue Röhre ist kein kompletter Leuchtbalken.
Bei LED-Leuchten prüfst du Montagehöhe und Befestigung. Ein Profile hanger oder ein Leuchtenarm muss zur genauen Ausführung passen. Kontrolliere Lieferumfang und den Platz über dem Becken, bevor du die Halterung als vorhanden voraussetzt. Der Zugang für Fütterung, Reinigung und Arbeiten am Riff sollte frei bleiben.
Betrieb und Veränderungen kontrollieren
Übernimm Einstellungen einer anderen Anlage nicht ungeprüft, denn Aufbau, bisherige Beleuchtung und Besatz unterscheiden sich. Richte die Inbetriebnahme nach Herstellerangaben und den Ansprüchen deiner Tiere aus. Halte Änderungen fest und beobachte das Becken, statt mehrere Einstellungen gleichzeitig stark zu verändern. Achte bei der Wartung auf saubere Lichtaustrittsflächen und freie Belüftung. Reinigung und Leuchtmittelwechsel richten sich nach der Anleitung des Geräts.