{"title":"LPS Korallen","description":"\u003ch2\u003eWas sind LPS Korallen?\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLPS Korallen (Large Polyp Stony Corals) sind eine vielfältige und faszinierende Gruppe von \u003cstrong\u003eSteinkorallen\u003c\/strong\u003e, die für ihre großartigen Farben, Formen und Wachstumsmuster bekannt sind. Durch ihre beeindruckende Optik und vergleichsweise einfachere Haltung sind \u003cstrong\u003eLPS Korallen\u003c\/strong\u003e weltwelt eine beliebte Wahl für Aquaristen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung und Pflege von LPS Korallen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDamit Deine\u003cstrong\u003e LPS Korallen\u003c\/strong\u003e optimal gedeihen, sind einige grundlegende Pflegehinweise zu beachten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eBeleuchtung und Wasserqualität\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eLPS Korallen benötigen\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003emoderate bis starke Beleuchtung\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003emit einem breiten Spektrum von Lichtquellen, einschließlich blauer und weißer LEDs. Idealerweise sollten die Beleuchtungsstärke etwa 100 bis 200 PAR betragen. \u003cstrong\u003eTageslichtähnliche Beleuchtung\u003c\/strong\u003e kann das natürliche Wachstum und die Färbungen der Korallen fördern. Für optimale Bedingungen ist sauberes Wasser mit stabilen Wasserwerten entscheidend:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eTemperatur von 24°C bis 26°C\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003epH-Wert von 8,0 bis 8,4\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKarbonathärte (KH) von 8 bis 10 dKH\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eCalciumgehalt von 400 bis 450 ppm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eMagnesiumgehalt von 1300 bis 1400 ppm\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3\u003eStrömung und Fütterung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eMäßige bis starke Wasserströmung ist wichtig, um Nährstoffe zu transportieren und Abfallprodukte zu entfernen.\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003eLPS Korallen\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003eprofitieren von einer regelmäßigen Strömung, die ihre Polypen bewegt und die Nahrungsaufnahme erleichtert. Sie ernähren sich von Plankton und anderen kleinen Partikeln im Wasser. Eine gezielte Fütterung mit\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/products\/sa-dts-premium-blend-phytoplankton\" title=\"Premium Blend Phytoplankton\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/products\/sa-dts-premium-blend-phytoplankton\"\u003ephytoplankton- oder zooplanktonhaltigen Futtermitteln\u003c\/a\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003ekann ebenfalls vorteilhaft sein.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eQualitätsmerkmale von LPS Korallen - unsere Auswahl\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Korallen in unserem Shop sind garantiert eine Bereicherung für Dein Aquarium. Neben den verschiedenen Farben und Formen, die zur Ästhetik beitragen, sind sie kompatibel mit vielen anderen Lebewesen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eGesundheit und Farbpracht\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWir bieten eine sorgfältig ausgewählte Auswahl an gesunden und\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003elebendigen LPS Korallen\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003ein verschiedenen Farben und Formen. Jede LPS Koralle ist ein Meisterwerk der Natur, mit individuellen Formen, Texturen und Strukturen. Von \u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/lps-korallen-wysiwyg\/products\/chalice-mycedium-sp-green-red-black-eye-l\" title=\"Tellerkoralle Chalice \/ Mycedium\"\u003eausladenden Tellerkorallen\u003c\/a\u003e bis hin zu \u003ca title=\"Hammerkoralle Euphyllia ancora rainbow\" href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/lps-korallen-wysiwyg\/products\/lps-koralle-euphyllia-ancora-rainbow\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/lps-korallen-wysiwyg\/products\/lps-koralle-euphyllia-ancora-rainbow\"\u003eeleganten Hammerkorallen\u003c\/a\u003e bieten LPS Korallen eine beeindruckende Vielfalt an optischen Eindrücken.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eRobustheit und Anpassungsfähigkeit\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLPS Korallen\u003c\/strong\u003e sind bekannt für ihre relative Robustheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umweltbedingungen. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für sowohl erfahrene als auch angehende Riffaquarianer. Beobachte, wie die Polypen sich ausdehnen und kontrahieren, um Nahrung zu fangen und sich zu schützen. Das \u003cstrong\u003eVerhalten von LPS Korallen\u003c\/strong\u003e ist faszinierend und verleiht Ihrem Aquarium eine lebhafte Dynamik.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eHarmonie für Dein Aquarium\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLPS Korallen\u003c\/strong\u003e können harmonisch mit anderen Korallenarten in einem Riffaquarium zuasammenleben. Platzierst Du sie geschickt, können Sie eine atemberaubende Unterwasserlandschaft schaffen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZucht und Pflege von LPS Korallen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie\u003cstrong\u003e Zucht von LPS Korallen\u003c\/strong\u003e erfordert Geduld und Sorgfalt. Es ist wichtig, die richtigen Wasserwerte und Bedingungen aufrechtzuerhalten, um das Wachstum der Korallen zu fördern. Durch regelmäßige Fütterung mit hochwertigen Futterquellen kannst Du das Wachstum und die Gesundheit Deiner Korallen unterstützen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWYSIWYG - Was Du siehst, ist was Du bekommst\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWYSIWYG steht für \"What You See Is What You Get\" und bedeutet, dass die Korallen, die Du in unserem Shop siehst, genau die sind, die Du erhalten wirst. Von\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-acanthophyllia\" title=\"Acanthophyllia\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-acanthophyllia\"\u003eAcanthophyllia\u003c\/a\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003eüber\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-goniastrea\" title=\"Goniastrea\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-goniastrea\"\u003eGoniastrea\u003c\/a\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003ebis hin zu\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-lobophyllia\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/meerwasseraquarium-meerwasser-lps-koralle-korallen-wysiwyg-onlineshop-versand-lobophyllia\"\u003eLobophyllia\u003c\/a\u003e. Jedes Exemplar wird individuell fotografiert, sodass Du sicher sein kannst, dass die abgebildete Koralle in Farbe, Form und Größe exakt der entspricht, die Du kaufst. \u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEntdecke unsere Auswahl\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEntdecke unsere Auswahl an atemberaubenden \u003cstrong\u003eLPS Korallen\u003c\/strong\u003e und erfreue Dich an der schönen Unterwasserwelt in Deinem Riffaquarium. \u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufig gestellte Fragen zu unseren LPS Korallen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eHier beantworten wir einige häufig gestellte \u003cstrong\u003eFragen zu unseren LPS Korallen\u003c\/strong\u003e. Du hättest gern eine persönliche Beratung? Melde Dich einfach per Telefon unter der 01733820619 oder komm zu unseren\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003ca href=\"https:\/\/punkcorals.de\/pages\/offnungszeiten-punkcorals-schwandorf\" data-mce-href=\"https:\/\/punkcorals.de\/pages\/offnungszeiten-punkcorals-schwandorf\"\u003eÖffnungszeiten\u003c\/a\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003ein Schwandorf vorbei.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWelche Beleuchtung benötigen LPS Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eLPS Korallen benötigen moderate bis starke Beleuchtung mit einem breiten Spektrum, einschließlich blauer und weißer LEDs. Eine Beleuchtungsstärke von etwa 100 bis 200 PAR wird empfohlen, um das Wachstum und die Färbung der Korallen zu fördern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWelche Wasserparameter sind ideal für LPS Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eOptimale Wasserparameter für LPS Korallen sind: Temperatur zwischen 24°C und 26°C, pH-Wert von 8,0 bis 8,4, Karbonathärte (KH) von 8 bis 10 dKH, Calciumgehalt von 400 bis 450 ppm und Magnesiumgehalt von 1300 bis 1400 ppm.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie wichtig ist die Wasserströmung für LPS Steinkorallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eMäßige bis starke Wasserströmung ist wichtig, um Nährstoffe zu den Korallen zu transportieren und Abfallprodukte zu entfernen. Eine regelmäßige Strömung, die die Polypen bewegt, erleichtert die Nahrungsaufnahme und fördert das Wohlbefinden der Korallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie füttere ich meine LPS Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eLPS Korallen ernähren sich von Plankton und anderen kleinen Partikeln im Wasser. Eine gezielte Fütterung mit phytoplankton- oder zooplanktonhaltigen Futtermitteln kann vorteilhaft sein und das Wachstum sowie die Gesundheit der Korallen unterstützen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eSind LPS Korallen für Anfänger geeignet?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, LPS Korallen sind bekannt für ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umweltbedingungen, was sie zu einer guten Wahl für sowohl erfahrene als auch angehende Riffaquarianer macht.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eKönnen LPS Steinkorallen mit anderen Korallenarten zusammenleben?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, LPS Korallen können harmonisch mit anderen Korallenarten in einem Meerwasseraquarium zusammenleben. Eine geschickte Platzierung kann eine atemberaubende Unterwasserlandschaft schaffen und die biologische Vielfalt fördern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie pflege ich meine LPS Korallen optimal?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNeben der richtigen Beleuchtung und Wasserqualität ist eine mäßige bis starke Wasserströmung sowie eine regelmäßige Fütterung wichtig. Halten Sie die Wasserparameter stabil und sorgen Sie für sauberes Wasser, um das Wachstum und die Gesundheit Ihrer Korallen zu fördern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie kann ich LPS Korallen in meinem Aquarium züchten?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Zucht von LPS Korallen erfordert Geduld und Sorgfalt. Stelle sicher, dass die Wasserwerte optimal sind und füttere regelmäßig mit hochwertigen Futterquellen. Mit der richtigen Pflege werden LPS Korallen gedeihen und wachsen.\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","products":[{"product_id":"chalice-mint-green","title":"Chalice mint green","description":"\u003cp\u003eChalice mint green ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. „Chalice“ ist ein Handelsbegriff für flächig wachsende großpolypige Steinkorallen (LPS), hinter dem vor allem die Gattungen Echinophyllia, Mycedium und Oxypora stehen; am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen. Die Stücke wachsen als Platten oder Krusten und zeigen unter Blaulicht kräftige Farben und Fluoreszenz, oft mit andersfarbigen „Augen“ (den Polypen). Sie gelten als anspruchsvoll: Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu viel Licht und Nachbarn in Reichweite der nächtlichen Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Chalices nesseln nachts mit Kehrtentakeln und gelten als anspruchsvoll. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz und setze das Stück nicht zu hell – die Farben bleichen unter zu starkem Licht aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; mehr Licht nur mit langsamer Gewöhnung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Platte\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit freiem Plattenrand und Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei zu viel Licht und schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices wachsen als dünne bis dicke Platten oder als Kruste, die sich vom Rand her ausdehnt; der Rand ist meist frei vom Untergrund, die Platte wird mit der Zeit größer und kann sich wellen oder lappig werden. Die Polypen sitzen als kleine Kelche verteilt auf der Oberseite; bei Mycedium sind sie zum Plattenrand hin geneigt und wirken wie kleine „Nasen“, bei Echinophyllia und Oxypora stehen sie gerade. Tagsüber liegt das Gewebe flach an und zeigt die Farbzeichnung von Grundfläche und Polypen, nachts entfalten sich die Polypen und Kehrtentakel. Der Handel benennt die Stücke nach Farbmorphe („Bugatti“, „Rainbow“, „Convict“), nicht nach Art – wir übernehmen diese Namen, weil sie so gezüchtet und weitergegeben werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Chalices unter mittlerem Licht am besten; etwas mehr vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – fang lieber unten an. Zu starkes Licht lässt die Farben ausbleichen, zu wenig Licht lässt sie bräunlich werden. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie muss die Platte frei von Ablagerungen halten, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund, leicht geneigt, passt gut – mit freiem Plattenrand, damit die Koralle wachsen kann, und mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Plattenrand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen; untereinander sind verschiedene Chalice-Stücke ebenfalls nicht verträglich und wachsen gegeneinander. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, mehr zu empfindlichen SPS und Weichkorallen. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört zusätzlicher Abstand, weil deren Kehrtentakel die Platte erreichen. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Platte beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen, wenn die Farben stabil bleiben. Flach anliegendes Gewebe und geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Ableger sind einfach: Die Platte lässt sich mit einer Trennscheibe oder einer Zange am Rand teilen, der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Chalice zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist eine Chalice eigentlich für eine Koralle?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e„Chalice“ ist kein wissenschaftlicher Name, sondern ein Handelsbegriff für flächig wachsende LPS aus mehreren Gattungen – vor allem Echinophyllia, Mycedium und Oxypora. Am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen, die Haltung ist aber bei allen ähnlich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht verträgt eine Chalice?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis steht sie unter mittlerem Licht am besten. Zu viel Licht lässt die Farben ausbleichen und das Gewebe hell werden. Setze sie zuerst in die untere bis mittlere Zone und rücke sie nur langsam höher, wenn die Farben stabil bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Chalice füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Chalice zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Plattenrand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn am Rand weiße Stellen bekommen. Der Plattenrand selbst sollte frei bleiben, damit die Koralle dort weiterwachsen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":43549708681481,"sku":"324","price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/products\/Chalice_green.jpg?v=1658811728"},{"product_id":"moseleya-latistellata","title":"Moseleya latistellata","description":"\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Moseleya latistellata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit auffallend großen, flachen Kelchen und fleischigem Gewebe, meist in Grün-, Braun- und Violetttönen. Sie steht lieber schattig mit gleichmäßig wenig Strömung als hell und turbulent. Das größte Risiko sind ein zu heller Platz und direkte Strömung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig (schattiger Platz, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003egleichmäßig wenig, nicht turbulent und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (verträgt wenig Licht und Strömung besser als zu viel)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist die einzige Art ihrer Gattung. Die Kolonie wächst flach und massiv; die Kelche sind für eine LPS ungewöhnlich groß, oft mit einem zentralen Mutterpolypen, um den sich kleinere Kelche gruppieren. Das Gewebe liegt tagsüber flach über dem Skelett und zeigt die Farbzeichnung der Kelche, nachts entfalten sich die Polypen. Im Riff besiedelt Moseleya geschützte, oft trübe Standorte mit weichem Grund – das erklärt ihren geringen Licht- und Strömungsbedarf.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWenig Licht reicht – ein schattiger Platz in der unteren Zone ist richtig, unter starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte gleichmäßig wenig und nicht turbulent sein; direkte Strömung drückt das Gewebe vom Skelett. Ein Platz auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Rand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht und kommt bei nährstoffreicherem Wasser ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya nesselt mäßig. Lass rund um das ausgebreitete Gewebe einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite – davon wird Moseleya eher geschädigt als umgekehrt. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle schattig und strömungsarm setzen – bei Moseleya ist der Zielplatz meist gleich der schattige Platz, ein späteres Höherstellen ist nicht nötig. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind durch Teilen der Kolonie mit einer Trennscheibe möglich, der Schnittrand braucht stabile Werte. Bei Gewebeverlust zuerst Licht, Strömung und KH prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Moseleya zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Moseleya am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken auf Sand oder einen flachen Stein, schattig und mit gleichmäßig wenig Strömung. Im Riff lebt sie an geschützten, oft trüben Standorten – viel Licht und turbulente Strömung sind für sie das größere Problem als zu wenig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Moseleya füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht; bei nährstoffreicherem Wasser kommt sie ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleibt das Gewebe flach oder zieht sich zurück?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt es länger so, prüfe Licht (zu stark), Strömung (zu direkt) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Moseleya?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eEinige Zentimeter rund um das ausgebreitete Gewebe. Sie nesselt mäßig, wird aber von stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia oder Galaxea leicht geschädigt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":43662879293705,"sku":"","price":169.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Moseleya_latistellata_1.jpg?v=1694691001"},{"product_id":"lps-ableger-turbinaria-reniformis-1","title":"Turbinaria reniformis 1","description":"\u003cp\u003eTurbinaria reniformis 1 ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Turbinaria reniformis ist eine plattig bis schüsselförmig wachsende Steinkoralle, die im Handel zu den LPS gezählt wird: Auf der Platte sitzen viele kleine Polypen, die oft auch tagsüber offen sind und der Koralle ein samtiges Aussehen geben. Sie braucht mittleres Licht, gleichmäßige Strömung und eine Platte, auf der sich kein Detritus sammelt. Das größte Risiko sind Ablagerungen und stärker nesselnde Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, gleichmäßig, nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, so dass die Platte frei von Ablagerungen bleibt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eschwach – wird von Nachbarn eher selbst genesselt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll laut unserer bisherigen Einstufung; verlangt vor allem stabile Werte und eine saubere Platte\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eTurbinaria reniformis wächst als flache Platte, Schüssel oder gefaltete Fläche, die sich vom Rand her ausdehnt; größere Kolonien bilden übereinander liegende Etagen. Die Kelche stehen verstreut auf der Oberseite, die Polypen sind klein und bei vielen Stücken auch tagsüber ausgestreckt. Die Grundfarbe ist meist Gelb, Grün oder Braun, der Wachstumsrand oft heller. Turbinaria gehört zu den Dendrophylliidae und ist damit nicht nah mit den fleischigen LPS wie Favia oder Euphyllia verwandt, wird im Handel aber wegen der Haltung dort eingeordnet.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht; unter zu starkem Licht bleicht die Platte aus. Die Strömung sollte mittel und gleichmäßig sein und über die Platte streichen, damit sich kein Detritus in der Schüssel sammelt – darunter stirbt das Gewebe ab. Direkte Strömung aus einer Pumpe drückt dagegen die Polypen ein. Ein Platz in der mittleren Zone, leicht geneigt, passt gut.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen bremsen das Wachstum am Plattenrand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Weil die Polypen oft tagsüber offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eTurbinaria nesselt nur schwach und ist eher die Koralle, die von Nachbarn geschädigt wird. Halte Abstand zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia, Galaxea oder Platygyra, und achte darauf, dass keine Koralle über die Platte wächst. Kaiser- und Falterfische zupfen an den Polypen; Einsiedler und große Schnecken können das Gewebe auf der Platte beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Eingezogene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Sammelt sich Detritus auf der Platte, blase ihn mit einer Pipette oder einer Bürste vorsichtig ab. Ableger lassen sich vom Plattenrand mit einer Zange oder Trennscheibe abtrennen und aufkleben. Bei Gewebeverlust zuerst Ablagerungen, Strömung und KH prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Turbinaria zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Turbinaria am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn der mittleren Zone unter mittlerem Licht, mit gleichmäßiger Strömung, die über die Platte streicht. Wichtig ist, dass sich kein Detritus auf der Platte sammelt – darunter stirbt das Gewebe ab.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Turbinaria füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Da die Polypen bei Turbinaria oft auch tagsüber offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum sind die Polypen eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleiben sie länger eingezogen, prüfe Strömung (zu direkt oder zu wenig), Ablagerungen auf der Platte und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch an den Polypen zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eNesselt Turbinaria?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNur schwach. Sie ist eher die Koralle, die von stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia oder Galaxea geschädigt wird – also Abstand zu diesen halten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":43843157524745,"sku":"","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/products\/Turbinaria_1.jpg?v=1671015114"},{"product_id":"moseleya-latistellata-2","title":"Moseleya latistellata","description":"\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Moseleya latistellata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit auffallend großen, flachen Kelchen und fleischigem Gewebe, meist in Grün-, Braun- und Violetttönen. Sie steht lieber schattig mit gleichmäßig wenig Strömung als hell und turbulent. Das größte Risiko sind ein zu heller Platz und direkte Strömung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig (schattiger Platz, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003egleichmäßig wenig, nicht turbulent und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (verträgt wenig Licht und Strömung besser als zu viel)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist die einzige Art ihrer Gattung. Die Kolonie wächst flach und massiv; die Kelche sind für eine LPS ungewöhnlich groß, oft mit einem zentralen Mutterpolypen, um den sich kleinere Kelche gruppieren. Das Gewebe liegt tagsüber flach über dem Skelett und zeigt die Farbzeichnung der Kelche, nachts entfalten sich die Polypen. Im Riff besiedelt Moseleya geschützte, oft trübe Standorte mit weichem Grund – das erklärt ihren geringen Licht- und Strömungsbedarf.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWenig Licht reicht – ein schattiger Platz in der unteren Zone ist richtig, unter starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte gleichmäßig wenig und nicht turbulent sein; direkte Strömung drückt das Gewebe vom Skelett. Ein Platz auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Rand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht und kommt bei nährstoffreicherem Wasser ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya nesselt mäßig. Lass rund um das ausgebreitete Gewebe einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite – davon wird Moseleya eher geschädigt als umgekehrt. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle schattig und strömungsarm setzen – bei Moseleya ist der Zielplatz meist gleich der schattige Platz, ein späteres Höherstellen ist nicht nötig. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind durch Teilen der Kolonie mit einer Trennscheibe möglich, der Schnittrand braucht stabile Werte. Bei Gewebeverlust zuerst Licht, Strömung und KH prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Moseleya zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Moseleya am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken auf Sand oder einen flachen Stein, schattig und mit gleichmäßig wenig Strömung. Im Riff lebt sie an geschützten, oft trüben Standorten – viel Licht und turbulente Strömung sind für sie das größere Problem als zu wenig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Moseleya füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht; bei nährstoffreicherem Wasser kommt sie ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleibt das Gewebe flach oder zieht sich zurück?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt es länger so, prüfe Licht (zu stark), Strömung (zu direkt) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Moseleya?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eEinige Zentimeter rund um das ausgebreitete Gewebe. Sie nesselt mäßig, wird aber von stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia oder Galaxea leicht geschädigt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":43965799170313,"sku":"","price":169.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Moseleya_latistellata_3.jpg?v=1694691173"},{"product_id":"moseleya-latistellata-3","title":"Moseleya latistellata","description":"\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Moseleya latistellata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit auffallend großen, flachen Kelchen und fleischigem Gewebe, meist in Grün-, Braun- und Violetttönen. Sie steht lieber schattig mit gleichmäßig wenig Strömung als hell und turbulent. Das größte Risiko sind ein zu heller Platz und direkte Strömung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig (schattiger Platz, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003egleichmäßig wenig, nicht turbulent und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (verträgt wenig Licht und Strömung besser als zu viel)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya latistellata ist die einzige Art ihrer Gattung. Die Kolonie wächst flach und massiv; die Kelche sind für eine LPS ungewöhnlich groß, oft mit einem zentralen Mutterpolypen, um den sich kleinere Kelche gruppieren. Das Gewebe liegt tagsüber flach über dem Skelett und zeigt die Farbzeichnung der Kelche, nachts entfalten sich die Polypen. Im Riff besiedelt Moseleya geschützte, oft trübe Standorte mit weichem Grund – das erklärt ihren geringen Licht- und Strömungsbedarf.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWenig Licht reicht – ein schattiger Platz in der unteren Zone ist richtig, unter starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte gleichmäßig wenig und nicht turbulent sein; direkte Strömung drückt das Gewebe vom Skelett. Ein Platz auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Rand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht und kommt bei nährstoffreicherem Wasser ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMoseleya nesselt mäßig. Lass rund um das ausgebreitete Gewebe einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite – davon wird Moseleya eher geschädigt als umgekehrt. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle schattig und strömungsarm setzen – bei Moseleya ist der Zielplatz meist gleich der schattige Platz, ein späteres Höherstellen ist nicht nötig. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind durch Teilen der Kolonie mit einer Trennscheibe möglich, der Schnittrand braucht stabile Werte. Bei Gewebeverlust zuerst Licht, Strömung und KH prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Moseleya zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Moseleya am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken auf Sand oder einen flachen Stein, schattig und mit gleichmäßig wenig Strömung. Im Riff lebt sie an geschützten, oft trüben Standorten – viel Licht und turbulente Strömung sind für sie das größere Problem als zu wenig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Moseleya füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht; bei nährstoffreicherem Wasser kommt sie ohne gezielte Fütterung aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleibt das Gewebe flach oder zieht sich zurück?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt es länger so, prüfe Licht (zu stark), Strömung (zu direkt) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Moseleya?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eEinige Zentimeter rund um das ausgebreitete Gewebe. Sie nesselt mäßig, wird aber von stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia oder Galaxea leicht geschädigt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":43965800743177,"sku":"","price":169.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Moseleya_latistellata_4.jpg?v=1694691227"},{"product_id":"acanthastrea-echinata-multicolor-1","title":"Acanthastrea echinata multicolor (1)","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea echinata multicolor (1) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Acanthastrea echinata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): runde Kelche mit fleischigem Gewebe, oft mit andersfarbiger Mundscheibe („Eye“). Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600323571977,"sku":null,"price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_echinata_2.jpg?v=1694589968"},{"product_id":"acanthastrea-echinata-green-orange-eye","title":"Acanthastrea echinata green\/orange Eye","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea echinata green\/orange Eye ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Acanthastrea echinata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): runde Kelche mit fleischigem Gewebe, oft mit andersfarbiger Mundscheibe („Eye“). Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600328847625,"sku":null,"price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_echinata_6.jpg?v=1694589386"},{"product_id":"acanthastrea-echinata-bicolor","title":"Acanthastrea echinata bicolor","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea echinata bicolor ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Acanthastrea echinata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): runde Kelche mit fleischigem Gewebe, oft mit andersfarbiger Mundscheibe („Eye“). Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600331337993,"sku":null,"price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_echinata_1_60223128-874f-43c3-9bb5-bcd96ce81880.jpg?v=1694590178"},{"product_id":"acanthastrea-echinata","title":"Acanthastrea echinata","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea echinata ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Acanthastrea echinata ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): runde Kelche mit fleischigem Gewebe, oft mit andersfarbiger Mundscheibe („Eye“). Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600350146825,"sku":null,"price":89.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_echinata_3.jpg?v=1694422771"},{"product_id":"blastomussa-merleti","title":"Blastomussa merleti","description":"\u003cp\u003eBlastomussa merleti ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Blastomussa merleti ist eine kleinwüchsige großpolypige Steinkoralle (LPS): Jeder Polyp sitzt auf einem eigenen, röhrenförmigen Skelettast und breitet sein rundes, fleischiges Gewebe darüber aus, sodass die Kolonie wie ein Teppich aus Scheiben wirkt – oft mit andersfarbiger Mundscheibe. Sie braucht mittleres Licht, mäßige Strömung und stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind stärker nesselnde Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (verträgt auch schattigere Plätze)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu nesselnden Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eschwach – wird von Nachbarn eher selbst genesselt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll laut unserer bisherigen Einstufung; verlangt vor allem stabile Werte und Schutz vor nesselnden Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eBlastomussa merleti wächst als Büschel aus vielen kleinen, röhrenförmigen Kelchen, die sich an der Basis teilen und so die Kolonie langsam vergrößern. Tagsüber dehnt jeder Polyp sein rundes Gewebe weit über den Kelchrand aus, sodass die Skelettröhren verdeckt sind; die Farben – häufig Rot, Grün oder Braun mit kontrastierender Mundscheibe – kommen unter Blaulicht am stärksten heraus. Die Polypen sind kleiner als bei der verwandten Blastomussa wellsi, dafür ist die Kolonie meist dichter.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht, auch schattigere Plätze verträgt Blastomussa gut; unter zu starkem Licht bleibt das Gewebe klein. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Die Polypen dürfen sich leicht bewegen, werden bei direkter Strömung aber vom Skelett gedrückt. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut – mit Abstand zu nesselnden Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für absterbende Polypen. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eBlastomussa nesselt nur schwach und ist eher die Koralle, die von Nachbarn geschädigt oder überwachsen wird. Halte Abstand zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia, Galaxea oder Platygyra und zu schnell wachsenden Weichkorallen. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Polypen beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Abgestorbene Kelche entfernst du; gesunde Polypen lassen sich an der Basis der Skelettröhre abtrennen und als Ableger aufkleben. Bei absterbenden Polypen zuerst KH, Strömung und nesselnde Nachbarn prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Blastomussa zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Blastomussa am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten oder in der mittleren Zone unter mittlerem Licht, mit mäßiger Strömung, die nicht direkt auf die Polypen trifft. Wichtig ist Abstand zu stärker nesselnden Korallen – Blastomussa kann sich kaum wehren.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Blastomussa füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen weit geöffnet sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum sind die Polypen geschlossen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleiben sie länger geschlossen, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eKann ich Ableger von einer Blastomussa machen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa. Jeder Polyp sitzt auf einem eigenen Skelettröhrchen; einzelne Polypen lassen sich an der Basis abtrennen und aufkleben, sobald die Kolonie gut eingewachsen ist.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600384946441,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Blastomussa_merleti.jpg?v=1703144408"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-red-morph-colony-25-polypen","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis red Morph colony 25 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis red Morph colony 25 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 25 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. 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Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600560550153,"sku":null,"price":89.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_20.jpg?v=1703063230"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-frozen-fire","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Frozen Fire 5 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Frozen Fire 5 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 5 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600592924937,"sku":null,"price":49.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_21.jpg?v=1703062784"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-frozen-fire-1","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Frozen Fire 12 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Frozen Fire 12 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 12 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600613634313,"sku":null,"price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_16.jpg?v=1703062920"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-dunkelrot-mit-blauen-streifen","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis red rainbow center 5 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis red rainbow center 5 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 5 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600618287369,"sku":null,"price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_5.jpg?v=1703064578"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-emerald-eyes","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Emerald Eyes 3 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Emerald Eyes 3 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 3 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. 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Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600636801289,"sku":null,"price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_6.jpg?v=1703064431"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-stardust-red","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Stardust Red 10 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis Stardust Red 10 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 10 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600654430473,"sku":null,"price":69.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_12.jpg?v=1703064324"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-mint-green","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis mint green 19 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis mint green 19 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 19 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. 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Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600678842633,"sku":null,"price":69.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_19.jpg?v=1703064063"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-pink-tiger-1","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis pink Tiger 7 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis pink Tiger 7 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 7 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600680186121,"sku":null,"price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_15.jpg?v=1703063622"},{"product_id":"acanthastrea-micromussa-lordhowensis-ultra-red","title":"Acanthastrea \/ Micromussa lordhowensis ultra red\/yellow center 9 Polypen","description":"\u003cp\u003eAcanthastrea \/ Micromussa lordhowensis ultra red\/yellow center 9 Polypen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 9 Polypen. Acanthastrea lordhowensis (Micromussa lordhowensis) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS): große, fleischige Polypen mit kräftig gefärbten Kelchen, die eng beieinander stehen. Unter Blaulicht leuchten viele Stücke in Rot, Grün, Orange oder mehreren Farben zugleich. Sie gilt als wenig anspruchsvoll und passt auch in weniger erfahrene Hände, solange das Licht nicht zu stark ist und die Werte stabil bleiben. Das größte Risiko sind zu viel Licht und direkter Kontakt zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – nachts mit ausgestülptem Gewebe, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea wachsen als flache bis halbkugelige, massive Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Jeder Kelch trägt einen fleischigen Polypen; tagsüber bläht sich das Gewebe auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die kurzen Tentakel. Die Farbzeichnung aus Kelchwand, Rand und Mundscheibe macht den Reiz aus – mehrfarbige Stücke heißen im Handel „multicolor“, „rainbow“ oder tragen Morphnamen. Wissenschaftlich wurde die Gruppe 2016 neu geordnet: Die beliebte lordhowensis gehört seitdem zur Gattung Micromussa, bowerbanki zu Homophyllia; nur echinata und wenige weitere Arten bleiben bei Acanthastrea. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea brauchen wenig bis mittleres Licht – unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach, unter blaulastigem Licht zeigen sie die kräftigsten Farben. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das aufgeblähte Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund oder auf dem Sand passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern Zooplankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAcanthastrea nesseln mäßig, sind aber nicht harmlos: Nachts stülpen sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und schädigen Nachbarn in direktem Kontakt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Acanthastrea-Stücke meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich zwischen den Kelchen mit einer Trennscheibe teilen; einzelne Polypen wachsen bei stabilen Werten zu neuen Kolonien heran. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Acanthastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eAcanthastrea oder Micromussa – was stimmt?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeides. Die beliebte „Acanthastrea lordhowensis“ wird seit 2016 wissenschaftlich als Micromussa lordhowensis geführt, Acanthastrea bowerbanki als Homophyllia bowerbanki. Im Handel bleibt der Name Acanthastrea, deshalb steht er auch bei uns im Titel. An Haltung und Verhalten ändert das nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittel. Unter zu starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. In der unteren bis mittleren Zone mit blaulastigem Licht zeigt sie ihre Farben am besten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Acanthastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie Zooplankton oder feines Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Acanthastrea?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts stülpt sie ihr Gewebe und ihre Verdauungsfäden über den Kolonierand und kann Nachbarn in direktem Kontakt schädigen. Lass einige Zentimeter frei; zu stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Arrigoni, R. et al. (2016): When forms meet genes: revision of the scleractinian genera Micromussa and Homophyllia (Lobophylliidae). Contributions to Zoology 85: 387–422 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44600683168009,"sku":null,"price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Acanthastrea_Micromussa_lordhowensis_10.jpg?v=1703064211"},{"product_id":"chalice-rainbow-indonesien-1","title":"Chalice rainbow (Indonesien)","description":"\u003cp\u003eChalice rainbow (Indonesien) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. „Chalice“ ist ein Handelsbegriff für flächig wachsende großpolypige Steinkorallen (LPS), hinter dem vor allem die Gattungen Echinophyllia, Mycedium und Oxypora stehen; am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen. Die Stücke wachsen als Platten oder Krusten und zeigen unter Blaulicht kräftige Farben und Fluoreszenz, oft mit andersfarbigen „Augen“ (den Polypen). Sie gelten als anspruchsvoll: Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu viel Licht und Nachbarn in Reichweite der nächtlichen Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Chalices nesseln nachts mit Kehrtentakeln und gelten als anspruchsvoll. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz und setze das Stück nicht zu hell – die Farben bleichen unter zu starkem Licht aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; mehr Licht nur mit langsamer Gewöhnung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Platte\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit freiem Plattenrand und Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei zu viel Licht und schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices wachsen als dünne bis dicke Platten oder als Kruste, die sich vom Rand her ausdehnt; der Rand ist meist frei vom Untergrund, die Platte wird mit der Zeit größer und kann sich wellen oder lappig werden. Die Polypen sitzen als kleine Kelche verteilt auf der Oberseite; bei Mycedium sind sie zum Plattenrand hin geneigt und wirken wie kleine „Nasen“, bei Echinophyllia und Oxypora stehen sie gerade. Tagsüber liegt das Gewebe flach an und zeigt die Farbzeichnung von Grundfläche und Polypen, nachts entfalten sich die Polypen und Kehrtentakel. Der Handel benennt die Stücke nach Farbmorphe („Bugatti“, „Rainbow“, „Convict“), nicht nach Art – wir übernehmen diese Namen, weil sie so gezüchtet und weitergegeben werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Chalices unter mittlerem Licht am besten; etwas mehr vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – fang lieber unten an. Zu starkes Licht lässt die Farben ausbleichen, zu wenig Licht lässt sie bräunlich werden. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie muss die Platte frei von Ablagerungen halten, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund, leicht geneigt, passt gut – mit freiem Plattenrand, damit die Koralle wachsen kann, und mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Plattenrand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen; untereinander sind verschiedene Chalice-Stücke ebenfalls nicht verträglich und wachsen gegeneinander. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, mehr zu empfindlichen SPS und Weichkorallen. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört zusätzlicher Abstand, weil deren Kehrtentakel die Platte erreichen. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Platte beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen, wenn die Farben stabil bleiben. Flach anliegendes Gewebe und geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Ableger sind einfach: Die Platte lässt sich mit einer Trennscheibe oder einer Zange am Rand teilen, der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Chalice zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist eine Chalice eigentlich für eine Koralle?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e„Chalice“ ist kein wissenschaftlicher Name, sondern ein Handelsbegriff für flächig wachsende LPS aus mehreren Gattungen – vor allem Echinophyllia, Mycedium und Oxypora. Am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen, die Haltung ist aber bei allen ähnlich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht verträgt eine Chalice?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis steht sie unter mittlerem Licht am besten. Zu viel Licht lässt die Farben ausbleichen und das Gewebe hell werden. Setze sie zuerst in die untere bis mittlere Zone und rücke sie nur langsam höher, wenn die Farben stabil bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Chalice füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Chalice zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Plattenrand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn am Rand weiße Stellen bekommen. Der Plattenrand selbst sollte frei bleiben, damit die Koralle dort weiterwachsen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44601975505161,"sku":null,"price":179.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Chalice_convict_orange.jpg?v=1704807113"},{"product_id":"chalice-sp-red-frag","title":"Chalice sp. red Frag","description":"\u003cp\u003eChalice sp. red Frag ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Es handelt sich um einen Ableger (Frag). „Chalice“ ist ein Handelsbegriff für flächig wachsende großpolypige Steinkorallen (LPS), hinter dem vor allem die Gattungen Echinophyllia, Mycedium und Oxypora stehen; am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen. Die Stücke wachsen als Platten oder Krusten und zeigen unter Blaulicht kräftige Farben und Fluoreszenz, oft mit andersfarbigen „Augen“ (den Polypen). Sie gelten als anspruchsvoll: Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu viel Licht und Nachbarn in Reichweite der nächtlichen Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Chalices nesseln nachts mit Kehrtentakeln und gelten als anspruchsvoll. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz und setze das Stück nicht zu hell – die Farben bleichen unter zu starkem Licht aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; mehr Licht nur mit langsamer Gewöhnung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Platte\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit freiem Plattenrand und Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei zu viel Licht und schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices wachsen als dünne bis dicke Platten oder als Kruste, die sich vom Rand her ausdehnt; der Rand ist meist frei vom Untergrund, die Platte wird mit der Zeit größer und kann sich wellen oder lappig werden. Die Polypen sitzen als kleine Kelche verteilt auf der Oberseite; bei Mycedium sind sie zum Plattenrand hin geneigt und wirken wie kleine „Nasen“, bei Echinophyllia und Oxypora stehen sie gerade. Tagsüber liegt das Gewebe flach an und zeigt die Farbzeichnung von Grundfläche und Polypen, nachts entfalten sich die Polypen und Kehrtentakel. Der Handel benennt die Stücke nach Farbmorphe („Bugatti“, „Rainbow“, „Convict“), nicht nach Art – wir übernehmen diese Namen, weil sie so gezüchtet und weitergegeben werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Chalices unter mittlerem Licht am besten; etwas mehr vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – fang lieber unten an. Zu starkes Licht lässt die Farben ausbleichen, zu wenig Licht lässt sie bräunlich werden. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie muss die Platte frei von Ablagerungen halten, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund, leicht geneigt, passt gut – mit freiem Plattenrand, damit die Koralle wachsen kann, und mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Plattenrand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen; untereinander sind verschiedene Chalice-Stücke ebenfalls nicht verträglich und wachsen gegeneinander. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, mehr zu empfindlichen SPS und Weichkorallen. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört zusätzlicher Abstand, weil deren Kehrtentakel die Platte erreichen. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Platte beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen, wenn die Farben stabil bleiben. Flach anliegendes Gewebe und geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Ableger sind einfach: Die Platte lässt sich mit einer Trennscheibe oder einer Zange am Rand teilen, der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Chalice zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist eine Chalice eigentlich für eine Koralle?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e„Chalice“ ist kein wissenschaftlicher Name, sondern ein Handelsbegriff für flächig wachsende LPS aus mehreren Gattungen – vor allem Echinophyllia, Mycedium und Oxypora. Am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen, die Haltung ist aber bei allen ähnlich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht verträgt eine Chalice?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis steht sie unter mittlerem Licht am besten. Zu viel Licht lässt die Farben ausbleichen und das Gewebe hell werden. Setze sie zuerst in die untere bis mittlere Zone und rücke sie nur langsam höher, wenn die Farben stabil bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Chalice füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Chalice zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Plattenrand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn am Rand weiße Stellen bekommen. Der Plattenrand selbst sollte frei bleiben, damit die Koralle dort weiterwachsen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44602007847177,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Chalice_red_Convict.jpg?v=1704806976"},{"product_id":"chalice-bubble-gum-monster","title":"Chalice Bubble Gum Monster","description":"\u003cp\u003eChalice Bubble Gum Monster ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. „Chalice“ ist ein Handelsbegriff für flächig wachsende großpolypige Steinkorallen (LPS), hinter dem vor allem die Gattungen Echinophyllia, Mycedium und Oxypora stehen; am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen. Die Stücke wachsen als Platten oder Krusten und zeigen unter Blaulicht kräftige Farben und Fluoreszenz, oft mit andersfarbigen „Augen“ (den Polypen). Sie gelten als anspruchsvoll: Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu viel Licht und Nachbarn in Reichweite der nächtlichen Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Chalices nesseln nachts mit Kehrtentakeln und gelten als anspruchsvoll. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz und setze das Stück nicht zu hell – die Farben bleichen unter zu starkem Licht aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; mehr Licht nur mit langsamer Gewöhnung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Platte\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit freiem Plattenrand und Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei zu viel Licht und schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices wachsen als dünne bis dicke Platten oder als Kruste, die sich vom Rand her ausdehnt; der Rand ist meist frei vom Untergrund, die Platte wird mit der Zeit größer und kann sich wellen oder lappig werden. Die Polypen sitzen als kleine Kelche verteilt auf der Oberseite; bei Mycedium sind sie zum Plattenrand hin geneigt und wirken wie kleine „Nasen“, bei Echinophyllia und Oxypora stehen sie gerade. Tagsüber liegt das Gewebe flach an und zeigt die Farbzeichnung von Grundfläche und Polypen, nachts entfalten sich die Polypen und Kehrtentakel. Der Handel benennt die Stücke nach Farbmorphe („Bugatti“, „Rainbow“, „Convict“), nicht nach Art – wir übernehmen diese Namen, weil sie so gezüchtet und weitergegeben werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Chalices unter mittlerem Licht am besten; etwas mehr vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – fang lieber unten an. Zu starkes Licht lässt die Farben ausbleichen, zu wenig Licht lässt sie bräunlich werden. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie muss die Platte frei von Ablagerungen halten, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund, leicht geneigt, passt gut – mit freiem Plattenrand, damit die Koralle wachsen kann, und mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Plattenrand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eChalices bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen; untereinander sind verschiedene Chalice-Stücke ebenfalls nicht verträglich und wachsen gegeneinander. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, mehr zu empfindlichen SPS und Weichkorallen. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört zusätzlicher Abstand, weil deren Kehrtentakel die Platte erreichen. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Platte beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen, wenn die Farben stabil bleiben. Flach anliegendes Gewebe und geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Ableger sind einfach: Die Platte lässt sich mit einer Trennscheibe oder einer Zange am Rand teilen, der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Chalice zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist eine Chalice eigentlich für eine Koralle?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e„Chalice“ ist kein wissenschaftlicher Name, sondern ein Handelsbegriff für flächig wachsende LPS aus mehreren Gattungen – vor allem Echinophyllia, Mycedium und Oxypora. Am lebenden Stück lässt sich die Gattung oft nicht sicher bestimmen, die Haltung ist aber bei allen ähnlich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Licht verträgt eine Chalice?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis steht sie unter mittlerem Licht am besten. Zu viel Licht lässt die Farben ausbleichen und das Gewebe hell werden. Setze sie zuerst in die untere bis mittlere Zone und rücke sie nur langsam höher, wenn die Farben stabil bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Chalice füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Chalice zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Plattenrand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn am Rand weiße Stellen bekommen. Der Plattenrand selbst sollte frei bleiben, damit die Koralle dort weiterwachsen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44602036584713,"sku":null,"price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Chalice_12316004-a201-47c9-b967-4ac441705f4e.jpg?v=1706699090"},{"product_id":"favia-fascination","title":"Favia Fascination","description":"\u003cp\u003eFavia Fascination ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44603692351753,"sku":null,"price":139.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_20.jpg?v=1694596339"},{"product_id":"favia-fascination-2","title":"Favia Fascination (2)","description":"\u003cp\u003eFavia Fascination (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44603751497993,"sku":null,"price":199.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_21.jpg?v=1694599191"},{"product_id":"korallenableger-favia-lemon-drop","title":"Favia Lemon Drop","description":"\u003cp\u003eFavia Lemon Drop ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44603765293321,"sku":null,"price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_18.jpg?v=1694599659"},{"product_id":"favia-nightmare-indonesien","title":"Favia Nightmare (Indonesien)","description":"\u003cp\u003eFavia Nightmare (Indonesien) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44603784298761,"sku":null,"price":189.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_23.jpg?v=1694600447"},{"product_id":"australomussa-rowleyensis-rainbow","title":"Australomussa rowleyensis rainbow","description":"\u003cp\u003eAustralomussa rowleyensis rainbow ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Australomussa rowleyensis ist eine fleischige, flach wachsende großpolypige Steinkoralle (LPS), die im Aquarium nicht oft gepflegt wird und manchmal als Scolymia vitiensis bezeichnet oder damit verwechselt wird. Sie mag es nicht zu hell und ohne direkte Strömung; unter Blaulicht zeigt sie ein Farbspiel, das sie vielerorts zur Rarität macht. Das größte Risiko ist ein zu heller Platz.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig bis mittel (nicht zu hell, unter Blaulicht am schönsten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, keine direkte Strömung\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, auf Sand oder flachem Gestein\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern Zooplankton und kleines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – Abstand zum aufgeblähten Gewebe halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, wenn der Platz nicht zu hell ist\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAustralomussa rowleyensis wächst flach und massiv mit dick fleischigem Gewebe, das tagsüber das Skelett weitgehend verdeckt. Die Polypen sind zu kurzen Tälern mit mehreren Mundöffnungen verschmolzen; die Farben – oft Grün, Rot, Orange und Violett nebeneinander – kommen unter Blaulicht am stärksten heraus. Sie ist nah mit Scolymia und Lobophyllia verwandt und wird im Handel entsprechend gemischt benannt. Das Wachstum ist langsam, die Kolonie dehnt sich vom Rand her aus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWenig bis mittleres Licht reicht – nicht zu hell stellen, unter starkem Licht bleichen die Farben aus und das Gewebe bleibt flach. Die Strömung sollte mittel, aber nicht direkt sein; eine Pumpe, die auf das Gewebe zielt, lässt es nicht aufblähen. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Rand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern Zooplankton oder kleines Frostfutter, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAustralomussa nesselt mäßig; das Risiko für Nachbarn kommt vor allem vom aufgeblähten Gewebe, das über das Skelett hinausreicht. Lass darüber hinaus einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle schattig und ohne direkte Strömung setzen; ein späteres Höherstellen ist meist nicht nötig, weil sie ohnehin nicht zu hell stehen soll. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind möglich, indem du die Kolonie zwischen den Tälern mit einer Trennscheibe teilst; der Schnittrand braucht stabile Werte. Bei Gewebeverlust zuerst Licht, Strömung und KH prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Australomussa zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Australomussa am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten oder in der mittleren Zone auf Sand oder einen flachen Stein, nicht zu hell und ohne direkte Strömung. Unter Blaulicht zeigt sie ihre Farben am stärksten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Australomussa füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Gezielte Gaben von Zooplankton oder kleinem Frostfutter nimmt sie gern an, wenn das Gewebe abends aufgebläht ist.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eIst das eine Scolymia?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein, aber sie wird oft so bezeichnet oder damit verwechselt – beide sind fleischige, flach wachsende LPS aus derselben Verwandtschaft. Australomussa bildet mehrere Mundöffnungen in Tälern, Scolymia meist nur einen Polypen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleibt das Gewebe flach?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt es länger so, prüfe Licht (zu stark), Strömung (zu direkt) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44603910553865,"sku":null,"price":249.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Australomussa_2_db6f76ca-827b-4b31-9cbe-adedb955646f.jpg?v=1694603935"},{"product_id":"lps-koralle-euphyllia-paraancora-golden-nugget","title":"Euphyllia paraancora golden Nugget","description":"\u003cp\u003eEuphyllia paraancora golden Nugget ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Hammerkorallen (Euphyllia ancora \/ paraancora) gehören zu den beliebtesten großpolypigen Steinkorallen (LPS): T- oder hammerförmige Tentakelspitzen, oft mit farbigem Rand. Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – Euphyllien nesseln kräftig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Euphyllien bilden nachts lange Kehrtentakel. Halte zu anderen Korallen mindestens 10 cm Abstand, zu anderen Euphyllia-Arten muss er nicht sein – untereinander vertragen sie sich in der Regel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (LPS-typisch, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, stark – Kehrtentakel nachts bis ca. 10 cm\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien wachsen als verzweigte Kolonie: Jeder Kopf sitzt auf einem eigenen Skelettast und teilt sich mit der Zeit, sodass aus zwei Köpfen über Monate drei und vier werden. Tagsüber sind die Polypen voll entfaltet und bewegen sich in der Strömung, nachts ziehen sie sich teilweise zurück und schicken Kehrtentakel aus. Farbe und Tentakelform unterscheiden sich je nach Art: Fackelkorallen (glabrescens) haben glatte Tentakel mit leuchtenden Spitzen, Hammerkorallen (ancora, paraancora) hammerförmige Enden, Froschlaichkorallen (divisa, paradivisa) verzweigte Tentakel mit vielen Kugelspitzen. Seit 2017 werden Hammer- und Froschlaichkorallen wissenschaftlich als Fimbriaphyllia geführt; im Handel bleibt der Name Euphyllia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleichen die Tentakelspitzen aus und die Polypen bleiben klein. Die Strömung sollte mäßig und indirekt sein: Die Polypen dürfen sich bewegen, aber nicht ständig vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt das Gewebe am Rand. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut. Setze die Koralle so, dass die Kehrtentakel keine Nachbarn erreichen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Euphyllien in nährstoffreicherem Wasser besser als in sehr sauberem: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an der Basis. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es gezielt an die Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien gehören zu den stärker nesselnden Steinkorallen. Nachts bilden sie Kehrtentakel von mehreren Zentimetern Länge, die benachbarte Korallen verätzen. Zu anderen Gattungen daher mindestens 10 cm Abstand, mehr bei großen Kolonien. Untereinander – also Hammer neben Fackel neben Froschlaich – sind Euphyllien in der Regel verträglich und können dicht zusammenstehen. Anemonenfische nehmen Euphyllien gern als Anemonenersatz an; das stört die Koralle meist nicht, bei dauerhaftem Einkuscheln kann sie aber geschlossen bleiben. Kaiser- und Falterfische zupfen an den Polypen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Abgestorbene Köpfe entfernst du; gesunde Äste lassen sich mit einer Zange oder einem Trennschleifer am Skelett abtrennen und als Ableger aufkleben. Bei Gewebeablösung an der Basis zuerst KH und Alkalinität prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Euphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Euphyllia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eMindestens 10 cm zu anderen Gattungen, weil die nächtlichen Kehrtentakel so weit reichen. Zu anderen Euphyllia-Arten ist kein Abstand nötig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Euphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt vom Licht über ihre Zooxanthellen. Gezielte Gaben von kleinem Frostfutter oder Plankton nimmt sie gern und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum öffnet sich meine Euphyllia nicht?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger geschlossen, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eKann ich eine Euphyllia als Anemonenersatz für Clownfische nutzen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, viele Anemonenfische nehmen Euphyllien an. Die Koralle verträgt das meist; nur bei sehr aufdringlichen Fischen kann sie dauerhaft geschlossen bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Luzon, K. S. et al. (2017): Resurrecting a subgenus to genus: molecular phylogeny of Euphyllia and Fimbriaphyllia. PeerJ 5:e4074 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44605175595273,"sku":null,"price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Euphyllia_12.jpg?v=1694678005"},{"product_id":"euphyllia-paraancora-golden-nugget-uber-15-kopfe","title":"Euphyllia paraancora golden Nugget über 15 Köpfe","description":"\u003cp\u003eEuphyllia paraancora golden Nugget über 15 Köpfe ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 15 Köpfen. Hammerkorallen (Euphyllia ancora \/ paraancora) gehören zu den beliebtesten großpolypigen Steinkorallen (LPS): T- oder hammerförmige Tentakelspitzen, oft mit farbigem Rand. Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – Euphyllien nesseln kräftig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Euphyllien bilden nachts lange Kehrtentakel. Halte zu anderen Korallen mindestens 10 cm Abstand, zu anderen Euphyllia-Arten muss er nicht sein – untereinander vertragen sie sich in der Regel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (LPS-typisch, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, stark – Kehrtentakel nachts bis ca. 10 cm\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien wachsen als verzweigte Kolonie: Jeder Kopf sitzt auf einem eigenen Skelettast und teilt sich mit der Zeit, sodass aus zwei Köpfen über Monate drei und vier werden. Tagsüber sind die Polypen voll entfaltet und bewegen sich in der Strömung, nachts ziehen sie sich teilweise zurück und schicken Kehrtentakel aus. Farbe und Tentakelform unterscheiden sich je nach Art: Fackelkorallen (glabrescens) haben glatte Tentakel mit leuchtenden Spitzen, Hammerkorallen (ancora, paraancora) hammerförmige Enden, Froschlaichkorallen (divisa, paradivisa) verzweigte Tentakel mit vielen Kugelspitzen. Seit 2017 werden Hammer- und Froschlaichkorallen wissenschaftlich als Fimbriaphyllia geführt; im Handel bleibt der Name Euphyllia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleichen die Tentakelspitzen aus und die Polypen bleiben klein. Die Strömung sollte mäßig und indirekt sein: Die Polypen dürfen sich bewegen, aber nicht ständig vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt das Gewebe am Rand. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut. Setze die Koralle so, dass die Kehrtentakel keine Nachbarn erreichen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Euphyllien in nährstoffreicherem Wasser besser als in sehr sauberem: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an der Basis. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es gezielt an die Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien gehören zu den stärker nesselnden Steinkorallen. Nachts bilden sie Kehrtentakel von mehreren Zentimetern Länge, die benachbarte Korallen verätzen. Zu anderen Gattungen daher mindestens 10 cm Abstand, mehr bei großen Kolonien. Untereinander – also Hammer neben Fackel neben Froschlaich – sind Euphyllien in der Regel verträglich und können dicht zusammenstehen. Anemonenfische nehmen Euphyllien gern als Anemonenersatz an; das stört die Koralle meist nicht, bei dauerhaftem Einkuscheln kann sie aber geschlossen bleiben. Kaiser- und Falterfische zupfen an den Polypen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Abgestorbene Köpfe entfernst du; gesunde Äste lassen sich mit einer Zange oder einem Trennschleifer am Skelett abtrennen und als Ableger aufkleben. Bei Gewebeablösung an der Basis zuerst KH und Alkalinität prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Euphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Euphyllia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eMindestens 10 cm zu anderen Gattungen, weil die nächtlichen Kehrtentakel so weit reichen. Zu anderen Euphyllia-Arten ist kein Abstand nötig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Euphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt vom Licht über ihre Zooxanthellen. Gezielte Gaben von kleinem Frostfutter oder Plankton nimmt sie gern und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum öffnet sich meine Euphyllia nicht?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger geschlossen, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eKann ich eine Euphyllia als Anemonenersatz für Clownfische nutzen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, viele Anemonenfische nehmen Euphyllien an. Die Koralle verträgt das meist; nur bei sehr aufdringlichen Fischen kann sie dauerhaft geschlossen bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Luzon, K. S. et al. (2017): Resurrecting a subgenus to genus: molecular phylogeny of Euphyllia and Fimbriaphyllia. PeerJ 5:e4074 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44605204005129,"sku":null,"price":299.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Euphyllia_golden_nugget_15_Koepfe_4_1df8e4f0-fbfd-446d-868d-a19935bf947d.jpg?v=1694680081"},{"product_id":"euphyllia-paraancora-golden-nugget-uber-30-kopfe","title":"Euphyllia paraancora golden Nugget über 30 Köpfe","description":"\u003cp\u003eEuphyllia paraancora golden Nugget über 30 Köpfe ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto mit 30 Köpfen. Hammerkorallen (Euphyllia ancora \/ paraancora) gehören zu den beliebtesten großpolypigen Steinkorallen (LPS): T- oder hammerförmige Tentakelspitzen, oft mit farbigem Rand. Sie brauchen mittleres Licht, mäßige Strömung und vor allem stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – Euphyllien nesseln kräftig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Euphyllien bilden nachts lange Kehrtentakel. Halte zu anderen Korallen mindestens 10 cm Abstand, zu anderen Euphyllia-Arten muss er nicht sein – untereinander vertragen sie sich in der Regel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (LPS-typisch, kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Polypen\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere bis mittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, stark – Kehrtentakel nachts bis ca. 10 cm\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien wachsen als verzweigte Kolonie: Jeder Kopf sitzt auf einem eigenen Skelettast und teilt sich mit der Zeit, sodass aus zwei Köpfen über Monate drei und vier werden. Tagsüber sind die Polypen voll entfaltet und bewegen sich in der Strömung, nachts ziehen sie sich teilweise zurück und schicken Kehrtentakel aus. Farbe und Tentakelform unterscheiden sich je nach Art: Fackelkorallen (glabrescens) haben glatte Tentakel mit leuchtenden Spitzen, Hammerkorallen (ancora, paraancora) hammerförmige Enden, Froschlaichkorallen (divisa, paradivisa) verzweigte Tentakel mit vielen Kugelspitzen. Seit 2017 werden Hammer- und Froschlaichkorallen wissenschaftlich als Fimbriaphyllia geführt; im Handel bleibt der Name Euphyllia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleichen die Tentakelspitzen aus und die Polypen bleiben klein. Die Strömung sollte mäßig und indirekt sein: Die Polypen dürfen sich bewegen, aber nicht ständig vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt das Gewebe am Rand. Ein Platz in der unteren bis mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut. Setze die Koralle so, dass die Kehrtentakel keine Nachbarn erreichen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Euphyllien in nährstoffreicherem Wasser besser als in sehr sauberem: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an der Basis. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es gezielt an die Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEuphyllien gehören zu den stärker nesselnden Steinkorallen. Nachts bilden sie Kehrtentakel von mehreren Zentimetern Länge, die benachbarte Korallen verätzen. Zu anderen Gattungen daher mindestens 10 cm Abstand, mehr bei großen Kolonien. Untereinander – also Hammer neben Fackel neben Froschlaich – sind Euphyllien in der Regel verträglich und können dicht zusammenstehen. Anemonenfische nehmen Euphyllien gern als Anemonenersatz an; das stört die Koralle meist nicht, bei dauerhaftem Einkuscheln kann sie aber geschlossen bleiben. Kaiser- und Falterfische zupfen an den Polypen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Geschlossene Polypen in den ersten Tagen sind normal. Abgestorbene Köpfe entfernst du; gesunde Äste lassen sich mit einer Zange oder einem Trennschleifer am Skelett abtrennen und als Ableger aufkleben. Bei Gewebeablösung an der Basis zuerst KH und Alkalinität prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Euphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Euphyllia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eMindestens 10 cm zu anderen Gattungen, weil die nächtlichen Kehrtentakel so weit reichen. Zu anderen Euphyllia-Arten ist kein Abstand nötig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Euphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt vom Licht über ihre Zooxanthellen. Gezielte Gaben von kleinem Frostfutter oder Plankton nimmt sie gern und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum öffnet sich meine Euphyllia nicht?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger geschlossen, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eKann ich eine Euphyllia als Anemonenersatz für Clownfische nutzen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, viele Anemonenfische nehmen Euphyllien an. Die Koralle verträgt das meist; nur bei sehr aufdringlichen Fischen kann sie dauerhaft geschlossen bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Luzon, K. S. et al. (2017): Resurrecting a subgenus to genus: molecular phylogeny of Euphyllia and Fimbriaphyllia. PeerJ 5:e4074 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44605215670537,"sku":null,"price":599.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Euphyllia_14.jpg?v=1694681322"},{"product_id":"goniastrea-prism-ultra","title":"Goniastrea prism ultra","description":"\u003cp\u003eGoniastrea prism ultra ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Goniastrea (Goniastrea sp.) sind massive großpolypige Steinkorallen (LPS) mit dicht stehenden, meist vielkantigen Kelchen, die sich ihre Wände teilen. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke kräftig, oft mit andersfarbiger Mundscheibe. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Goniastrea nesselt nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eGoniastrea wächst als massive, halbkugelige bis flache Kolonie und dehnt sich vom Rand her langsam aus. Die Kelche stehen dicht und teilen sich ihre Wände, sodass ein wabenartiges Muster entsteht – ähnlich Favites, mit dem Goniastrea nah verwandt ist und im Handel oft verwechselt wird. Tagsüber liegt das Gewebe flach an und zeigt die Zeichnung von Kelchrand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Im Riff besiedelt Goniastrea auch flache, stark wechselnde Standorte und gilt deshalb als widerstandsfähig.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis steht Goniastrea unter mittlerem Licht gut; mehr Licht verträgt sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eGoniastrea bildet nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzt. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Goniastrea zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Goniastrea zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Goniastrea füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum sehe ich tagsüber keine Polypen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist normal – Goniastrea öffnet die Polypen vor allem nachts. Tagsüber zeigt sie die Farbzeichnung von Kelchwand und Mundscheibe. Zieht sich das Gewebe vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eIst Goniastrea etwas für Einsteiger?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eJa, bei stabilen Wasserwerten gehört sie zu den robusteren LPS. Wichtig sind nur ein Platz ohne direkte Strömung, langsame Lichtgewöhnung und Abstand zu Nachbarn.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44605314007305,"sku":null,"price":119.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Goniastrea_6_70a160d7-695b-47c4-8fe5-b59576e159b7.jpg?v=1694686092"},{"product_id":"symphyllia-purple-xl","title":"Symphyllia purple XL","description":"\u003cp\u003eSymphyllia purple XL ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Symphyllia (Symphyllia sp.) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit dick fleischigem Gewebe, das in gewundenen Tälern über ein massives Skelett wächst – oft in zwei oder drei kräftigen Farben. Sie braucht mittleres Licht, wenig Strömung und stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu starke Strömung und schwankende KH.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig, gleichmäßig und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – das Gewebe bläht sich tagsüber weit über das Skelett hinaus\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten und zu viel Strömung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia wächst als massive, flache bis halbkugelige Kolonie. Die Polypen sind zu langen, mäandernden Tälern verschmolzen; entlang der Oberkante der Wände läuft eine feine Rinne, an der sich Symphyllia von der sonst ähnlichen Lobophyllia unterscheiden lässt. Tagsüber bläht sich das fleischige Gewebe weit auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die Polypen in den Tälern. Mit guten Bedingungen wächst die Kolonie langsam vom Rand her und bildet neue Täler.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte wenig und gleichmäßig sein: Das aufgeblähte Gewebe darf sich leicht bewegen, aber nicht vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt es an den Wänden. Ein Platz in der unteren Zone auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn, damit das Gewebe Platz zum Aufblähen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an den Wänden. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia nesselt mäßig; das Risiko für Nachbarn kommt vor allem vom aufgeblähten Gewebe, das tagsüber weit über das Skelett hinausreicht und angrenzende Korallen berührt. Lass daher darüber hinaus einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind möglich, indem du die Kolonie zwischen den Tälern mit einer Trennscheibe teilst; der Schnittrand braucht stabile Werte, um wieder zuzuwachsen. Bei Gewebeverlust zuerst KH, Strömung und Licht prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Symphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Symphyllia am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken, auf Sand oder einen flachen Stein, wo wenig und gleichmäßige Strömung herrscht. Direkte Strömung aus einer Pumpe lässt das fleischige Gewebe nicht aufblähen und schädigt es auf Dauer.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Symphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton an, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst – die Mundöffnungen liegen in den Tälern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bläht sich meine Symphyllia nicht mehr auf?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger flach, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Symphyllia?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eRechne mit dem aufgeblähten Gewebe, das tagsüber deutlich über das Skelett hinausreicht, und lass darüber hinaus einige Zentimeter frei. Zu stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44606941757705,"sku":null,"price":279.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Symphyllia_45d631e9-3b60-4944-90a5-69f1a4d2694f.jpg?v=1712921714"},{"product_id":"lps-koralle-symphyllia-pink-yellow-rim","title":"Symphyllia red gold","description":"\u003cp\u003eSymphyllia red gold ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Symphyllia (Symphyllia sp.) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit dick fleischigem Gewebe, das in gewundenen Tälern über ein massives Skelett wächst – oft in zwei oder drei kräftigen Farben. Sie braucht mittleres Licht, wenig Strömung und stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu starke Strömung und schwankende KH.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig, gleichmäßig und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – das Gewebe bläht sich tagsüber weit über das Skelett hinaus\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten und zu viel Strömung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia wächst als massive, flache bis halbkugelige Kolonie. Die Polypen sind zu langen, mäandernden Tälern verschmolzen; entlang der Oberkante der Wände läuft eine feine Rinne, an der sich Symphyllia von der sonst ähnlichen Lobophyllia unterscheiden lässt. Tagsüber bläht sich das fleischige Gewebe weit auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die Polypen in den Tälern. Mit guten Bedingungen wächst die Kolonie langsam vom Rand her und bildet neue Täler.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte wenig und gleichmäßig sein: Das aufgeblähte Gewebe darf sich leicht bewegen, aber nicht vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt es an den Wänden. Ein Platz in der unteren Zone auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn, damit das Gewebe Platz zum Aufblähen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an den Wänden. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia nesselt mäßig; das Risiko für Nachbarn kommt vor allem vom aufgeblähten Gewebe, das tagsüber weit über das Skelett hinausreicht und angrenzende Korallen berührt. Lass daher darüber hinaus einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind möglich, indem du die Kolonie zwischen den Tälern mit einer Trennscheibe teilst; der Schnittrand braucht stabile Werte, um wieder zuzuwachsen. Bei Gewebeverlust zuerst KH, Strömung und Licht prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Symphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Symphyllia am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken, auf Sand oder einen flachen Stein, wo wenig und gleichmäßige Strömung herrscht. Direkte Strömung aus einer Pumpe lässt das fleischige Gewebe nicht aufblähen und schädigt es auf Dauer.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Symphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton an, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst – die Mundöffnungen liegen in den Tälern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bläht sich meine Symphyllia nicht mehr auf?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger flach, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Symphyllia?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eRechne mit dem aufgeblähten Gewebe, das tagsüber deutlich über das Skelett hinausreicht, und lass darüber hinaus einige Zentimeter frei. Zu stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44606945001737,"sku":null,"price":229.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Symphyllia_1.jpg?v=1704806531"},{"product_id":"lps-koralle-symphyllia-green-violet","title":"Symphyllia green\/violet","description":"\u003cp\u003eSymphyllia green\/violet ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Symphyllia (Symphyllia sp.) ist eine großpolypige Steinkoralle (LPS) mit dick fleischigem Gewebe, das in gewundenen Tälern über ein massives Skelett wächst – oft in zwei oder drei kräftigen Farben. Sie braucht mittleres Licht, wenig Strömung und stabile Wasserwerte. Das größte Risiko sind zu starke Strömung und schwankende KH.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (kein direktes Starklicht)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig, gleichmäßig und nicht direkt\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003euntere Zone, auf Sand oder flachem Gestein, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja, mäßig – das Gewebe bläht sich tagsüber weit über das Skelett hinaus\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eanspruchsvoll (empfindlich bei schwankenden Werten und zu viel Strömung)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia wächst als massive, flache bis halbkugelige Kolonie. Die Polypen sind zu langen, mäandernden Tälern verschmolzen; entlang der Oberkante der Wände läuft eine feine Rinne, an der sich Symphyllia von der sonst ähnlichen Lobophyllia unterscheiden lässt. Tagsüber bläht sich das fleischige Gewebe weit auf und verdeckt das Skelett, nachts entfalten sich die Polypen in den Tälern. Mit guten Bedingungen wächst die Kolonie langsam vom Rand her und bildet neue Täler.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eMittleres Licht reicht – unter zu starkem Licht bleicht das Gewebe aus und bleibt flach. Die Strömung sollte wenig und gleichmäßig sein: Das aufgeblähte Gewebe darf sich leicht bewegen, aber nicht vom Skelett gedrückt werden, sonst reißt es an den Wänden. Ein Platz in der unteren Zone auf Sand oder einem flachen Stein passt gut, mit Abstand zu Nachbarn, damit das Gewebe Platz zum Aufblähen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust an den Wänden. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eSymphyllia nesselt mäßig; das Risiko für Nachbarn kommt vor allem vom aufgeblähten Gewebe, das tagsüber weit über das Skelett hinausreicht und angrenzende Korallen berührt. Lass daher darüber hinaus einige Zentimeter frei und setze keine stärker nesselnden Korallen wie Euphyllia oder Galaxea in Reichweite. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können es beim Weiden verletzen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Ableger sind möglich, indem du die Kolonie zwischen den Tälern mit einer Trennscheibe teilst; der Schnittrand braucht stabile Werte, um wieder zuzuwachsen. Bei Gewebeverlust zuerst KH, Strömung und Licht prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Symphyllia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWo stelle ich eine Symphyllia am besten hin?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eUnten im Becken, auf Sand oder einen flachen Stein, wo wenig und gleichmäßige Strömung herrscht. Direkte Strömung aus einer Pumpe lässt das fleischige Gewebe nicht aufblähen und schädigt es auf Dauer.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Symphyllia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Sie nimmt aber gern kleines Frostfutter oder Plankton an, wenn du es abends gezielt auf das Gewebe gibst – die Mundöffnungen liegen in den Tälern.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bläht sich meine Symphyllia nicht mehr auf?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIn den ersten Tagen nach dem Umsetzen ist das normal. Bleibt sie länger flach, prüfe Strömung (zu direkt), Licht (zu stark) und KH-Schwankungen – und ob ein Fisch oder eine Garnele an ihr zupft.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Symphyllia?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eRechne mit dem aufgeblähten Gewebe, das tagsüber deutlich über das Skelett hinausreicht, und lass darüber hinaus einige Zentimeter frei. Zu stärker nesselnden Nachbarn wie Euphyllia gehört mehr Abstand.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44606947328265,"sku":null,"price":139.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Symphyllia_9.jpg?v=1694787504"},{"product_id":"favia-tricolor","title":"Favia tricolor","description":"\u003cp\u003eFavia tricolor ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44838949650697,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_2.jpg?v=1702635717"},{"product_id":"favia-bicolor-2","title":"Favia bicolor (2)","description":"\u003cp\u003eFavia bicolor (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44838975439113,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_11_51c035bf-af77-4853-8d33-73b9881a291d.jpg?v=1702636075"},{"product_id":"favia-bicolor-3","title":"Favia bicolor (3)","description":"\u003cp\u003eFavia bicolor (3) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44838984253705,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_12_519514e0-9125-4f93-828e-31c63e02be63.jpg?v=1702636208"},{"product_id":"favia-lightgreen","title":"Favia lightgreen","description":"\u003cp\u003eFavia lightgreen ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839010763017,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_6_453c2565-b0e8-4cca-ad49-3d316c516aae.jpg?v=1702636626"},{"product_id":"favia-lightgreen-2","title":"Favia lightgreen (2)","description":"\u003cp\u003eFavia lightgreen (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. 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Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839037468937,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_9_9e62316d-a678-4d07-ac2b-29903a628eaf.jpg?v=1702636962"},{"product_id":"favia-lava-fields-2","title":"Favia Lava Fields (2)","description":"\u003cp\u003eFavia Lava Fields (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839048151305,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_10_d2a9009c-cda6-4543-a698-a74c3e5ed970.jpg?v=1702637052"},{"product_id":"favia-striped-ring-2","title":"Favia striped Ring (2)","description":"\u003cp\u003eFavia striped Ring (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839072989449,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_14_e216c6a4-cb32-4254-b300-a3d101fc60e3.jpg?v=1702637359"},{"product_id":"favia-red-yellow-eye","title":"Favia red \/ yellow Eye","description":"\u003cp\u003eFavia red \/ yellow Eye ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839083835657,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_4_ece3a740-98a6-45fa-9de5-c0046b081dd3.jpg?v=1702637560"},{"product_id":"favia-red-yellow-eye-2","title":"Favia red \/ yellow Eye (2)","description":"\u003cp\u003eFavia red \/ yellow Eye (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839093043465,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_5.jpg?v=1702637642"},{"product_id":"favia-yellow","title":"Favia yellow","description":"\u003cp\u003eFavia yellow ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839102021897,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_16.jpg?v=1702637805"},{"product_id":"favia-yellow-2","title":"Favia yellow (2)","description":"\u003cp\u003eFavia yellow (2) ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839110803721,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_15.jpg?v=1702637885"},{"product_id":"favia-tricolorado-frag","title":"Favia Tricolorado Frag","description":"\u003cp\u003eFavia Tricolorado Frag ist ein WYSIWYG-Stück – du bekommst genau die Koralle auf dem Foto. Es handelt sich um einen Ableger (Frag). Favia (Favia sp.) sind massive bis krustenförmige großpolypige Steinkorallen (LPS) mit vielen kleinen Kelchen: jeder Kelch hat eine eigene Wand, die Kolonie wirkt wie mit kleinen Sternen besetzt. Unter Blaulicht fluoreszieren viele Stücke in Grün, Rot oder Gelb. Sie gelten als robust und passen auch in weniger erfahrene Hände, solange Licht und Strömung mittel bleiben. Das größte Risiko sind Nachbarn in Reichweite – nachts bilden sie Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePunkCorals-Hinweis:\u003c\/strong\u003e Favia und Favites nesseln nachts mit Kehrtentakeln. Lass zu anderen Korallen einige Zentimeter Platz, vor allem zu empfindlichen SPS und Weichkorallen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHaltung auf einen Blick\u003c\/h2\u003e\n\u003cdiv style=\"overflow-x:auto\"\u003e\u003ctable style=\"width:100%;border-collapse:collapse;margin:12px 0;font-size:15px\"\u003e\n\u003cthead\u003e\u003ctr\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eMerkmal\u003c\/th\u003e\n\u003cth style=\"text-align:left;padding:8px;border-bottom:2px solid #353956;background:#f5f5f5\"\u003eAngabe\u003c\/th\u003e\n\u003c\/tr\u003e\u003c\/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eLicht\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel (in unserer Praxis; verträgt auch etwas mehr, dann langsam gewöhnen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eStrömung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittel, nicht direkt auf die Kolonie\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003ePlatz im Becken\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003emittlere Zone, mit Abstand zu Nachbarn\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eTemperatur\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e24–27 °C\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNährstoffe\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enährstoffreich: Nitrat ca. 5–20 mg\/l, Phosphat 0,05–0,1 mg\/l (unsere Praxis)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eKH \/ Calcium\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e6–8 °dKH \/ 380–420 mg\/l, stabil\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eFütterung\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003enicht nötig, nimmt gern tierisches Plankton und feines Frostfutter\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eNesselt\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003eja – nachts Kehrtentakel, Abstand zu Nachbarn halten\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003e\u003cstrong\u003eSchwierigkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\u003ctd style=\"padding:8px;border-bottom:1px solid #ddd;vertical-align:top\"\u003ewenig anspruchsvoll, auch für Einsteiger mit stabilem Becken\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\n\u003c\/table\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003ch2\u003eBesonderheiten und Wuchs\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites wachsen als massive, halbkugelige oder flache Kolonie, die sich vom Rand her langsam ausdehnt. Die vielen kleinen Kelche tragen je einen Polypen; tagsüber liegt das Gewebe meist flach an und zeigt die Farbzeichnung von Kelchwand, Rand und Mundscheibe, nachts entfalten sich die Polypen. Favia (jeder Kelch mit eigener Wand) und Favites (Kelche mit gemeinsamer Wand, wabenförmig) lassen sich am Skelett unterscheiden, werden im Handel aber oft gemischt benannt. Viele indopazifische Arten, die lange als Favia liefen, werden wissenschaftlich seit 2012 als Dipsastraea geführt; im Handel bleibt der Name Favia.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLicht, Strömung und Platzierung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn unserer Praxis stehen Favia und Favites unter mittlerem Licht gut; mehr Licht vertragen sie, wenn du sie langsam daran gewöhnst – zu abrupt gestellt bleichen die Farben aus. Die Strömung sollte mittel und nicht direkt sein: Sie hält die Kolonie frei von Ablagerungen, darf das Gewebe aber nicht dauerhaft vom Skelett drücken. Ein Platz in der mittleren Zone auf festem Untergrund passt gut, mit Abstand zu Nachbarn in Reichweite der Kehrtentakel.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWasserwerte und Fütterung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir halten unsere LPS in nährstoffreicherem Wasser: Nitrat um 5–20 mg\/l und Phosphat um 0,05–0,1 mg\/l sind in Ordnung, wichtig ist, dass die Werte nicht schwanken. KH und Calcium halten wir stabil bei 6–8 °dKH und 380–420 mg\/l – sprunghafte KH-Änderungen sind der häufigste Grund für Gewebeverlust am Kolonierand. Füttern musst du nicht; die Koralle lebt mit ihren Zooxanthellen vom Licht. Abends nimmt sie gern tierisches Plankton oder feines Frostfutter, wenn du es gezielt auf die geöffneten Polypen gibst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVergesellschaftung und Nesselverhalten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eFavia und Favites bilden nachts Kehrtentakel, mit denen sie Nachbarn in Reichweite verätzen. Lass daher ringsum einige Zentimeter frei, besonders zu empfindlichen SPS und Weichkorallen; untereinander sind Favia und Favites meist verträglicher, wachsen aber mit der Zeit gegeneinander. Zu stärker nesselnden Gattungen wie Euphyllia oder Galaxea gehört mehr Abstand. Kaiser- und Falterfische sowie manche Lippfische zupfen am Gewebe; Einsiedler und große Schnecken können die Kolonie beim Weiden beschädigen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEingewöhnung und Pflege\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eNach dem Transport Temperatur angleichen und die Koralle zunächst etwas tiefer oder schattiger setzen als am Zielplatz; nach ein bis zwei Wochen kannst du sie höher stellen. Flach anliegendes Gewebe in den ersten Tagen ist normal. Die Kolonie lässt sich mit einer Trennscheibe teilen; der Schnittrand wächst bei stabilen Werten wieder zu. Bei Gewebeverlust am Rand zuerst KH, Licht und Strömung prüfen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eInformationen zum angebotenen Tier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDu bekommst genau das Stück auf dem Foto (WYSIWYG). Ein Quadrat der Lichtrasterplatte misst 1,3 × 1,3 cm, damit du die Größe einschätzen kannst. Wir fotografieren unter blaulastiger Beleuchtung mit Orangefilter und achten auf eine möglichst realistische Darstellung – die Farbwiedergabe bei dir hängt von Licht, Wasserwerten und Strömung ab. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit siehe oben; Fragen zum Stück beantworten wir gern vorher per WhatsApp oder Telefon.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVersand und Beratung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eLebendtierversand mit Terminabsprache, bevorzugt mittwochs (Ankunft donnerstags). Einzelheiten stehen in unseren Versandbedingungen. Ob eine Favia zu deinem Becken und deinem Besatz passt, besprechen wir gern vorher.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen\u003c\/h2\u003e\n\u003ch3\u003eWie viel Abstand braucht eine Favia zu anderen Korallen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNachts bildet sie Kehrtentakel, die über den Kolonierand hinausreichen. Lass ringsum einige Zentimeter frei und beobachte in den ersten Wochen, ob Nachbarn weiße Stellen bekommen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eMuss ich meine Favia füttern?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNein. Sie lebt über ihre Zooxanthellen vom Licht. Abends, wenn die Polypen offen sind, nimmt sie gezielte Gaben von Plankton oder feinem Frostfutter gern an und wächst damit etwas schneller.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum bleiben die Polypen tagsüber eingezogen?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas ist bei Favia und Favites normal – die Polypen öffnen sich vor allem nachts. Tagsüber siehst du die farbigen Kelche und das Gewebe. Bleibt das Gewebe dünn oder zieht sich vom Rand zurück, prüfe KH-Schwankungen, Licht und zupfende Fische.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWas ist der Unterschied zwischen Favia und Favites?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBei Favia hat jeder Kelch eine eigene Wand, bei Favites teilen sich die Kelche ihre Wände und bilden ein Wabenmuster. Haltung und Verhalten sind gleich – die Namen werden im Handel oft gemischt verwendet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eQuellen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp style=\"font-size:13px;color:#666\"\u003eVeron, J. E. N. (2000): Corals of the World · Budd, A. F. et al. (2012): Taxonomic classification of the reef coral family Mussidae. Zool. J. Linn. Soc. 166: 465–529 · PunkCorals-Praxis. Fachlich geprüft: Oktober 2026.\u003c\/p\u003e","brand":"punkcorals","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44839130956041,"sku":null,"price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0486\/6372\/4197\/files\/Favia_1.jpg?v=1702638179"}],"url":"https:\/\/punkcorals.de\/collections\/lps-korallen-wysiwyg-alt.oembed?page=4","provider":"punkcorals","version":"1.0","type":"link"}